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Interview mit Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn

Das Interview mit dem Historiker Michael Wolffsohn behandelt die moralische Ambivalenz von Desertion während der NS-Zeit. Wolffsohn unterscheidet dabei zwischen der Makroebene, auf der Desertionen strategisch und moralisch gerechtfertigt sein könnten, und der persönlichen Mikroebene, auf der Soldaten ihre Kameraden verlassen würden. Der Text beleuchtet diese Spannung zwischen übergeordneten Prinzipien und individueller Loyalität als zentrale ethische Frage des Krieges.

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:32:11
„Ich habe ein Interview von Michael Wolfson, dem Historiker, gelesen, der kürzlich bei uns in der Sendung war. Sehr, sehr kluger, interessanter Mann, der immer wieder sich so eine ganz eigene Perspektive auf Dinge auch leistet.“

Lanz zitiert ein Interview des Historikers Michael Wolffsohn, in dem dieser zwischen Makro- und Mikroebene beim Desertieren unterscheidet. Auf der großen Ebene mag Desertion unter Hitler richtig gewesen sein, aber auf der persönlichen Ebene bedeutet sie, die eigenen Kameraden im Stich zu lassen. Lanz findet diesen Gedanken bemerkenswert und nutzt ihn, um die moralische Komplexität von Loyalität im Krieg zu beleuchten.

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