Im Namen des Staates. Die Begründung der Staatsräson in der Frühen Neuzeit
Herfried Münkler
Herfried Münklers Habilitationsschrift untersucht die historischen Grundlagen der Staatsräson in der Frühen Neuzeit. Das Werk behandelt die theoretischen Fundamente, wie ein Staat sich durch kühle, pragmatische Machtpolitik behaupten muss — ein zentrales Konzept der machiavellischen Tradition. Mit etwa 400–600 Seiten bietet es eine fundierte akademische Analyse zum Verständnis von staatlicher Selbstbehauptung und politischem Realismus.
Erwähnungen (1)
„Die Habilitation habe ich auch dabei aus der Staatsbibliothek allerdings. Ich weiß nicht, ob die noch verkauft wird. Wo sie über Staatsräson sich Gedanken gemacht haben. Beide Werke, ich würde mal schätzen, 400, 500, 600 Seiten. Ohne Bilder.“
Wegner erwähnt Münklers Habilitationsschrift über Staatsräson als zweites Hauptwerk neben der Machiavelli-Dissertation. Er hat sie aus der Staatsbibliothek mitgebracht und ordnet sie in die Tradition von Münklers machiavellistischem Weltansatz ein — der kühle, distanzierte Blick darauf, wie ein Staat sich behaupten muss.
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