Im gelobten Land
Wolfgang Bauer
Der ZEIT-Autor Wolfgang Bauer wurde mit dem renommierten Bayeux-Preis für Kriegsberichterstattung ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt er für seine Reportage "Unter Taliban", in der er die militärische Strategie des Taliban-Vormarsches detailliert analysiert. Die Jury würdigte Bauers gründliche journalistische Arbeit und seinen Beitrag zur Kriegsberichterstattung.
Erwähnungen (1)
„Wir haben damals auch Reporter geschickt, 2015 im August nach Passau am Raikon und Henning Susebach sind damals runtergefahren und haben sich angeguckt, wie die Deutschen reagieren auf die Flüchtlinge. Und ich lese einfach mal einen Anfang vor von dem Dossier, das damals entstanden ist, Im gelobten Land.“
Sabine Rückert liest ausführlich aus einem ZEIT-Dossier von 2015 vor, das die Ankunft syrischer Flüchtlinge in Passau schildert. Die Reportage beschreibt die Szene einer Bäuerin, die morgens Flüchtlinge in ihrem Garten vorfindet, und den Zwiespalt zwischen Anteilnahme und Angst, der das ganze Land durchfuhr.
Ähnliche Medien
Das Sterben der Mütter
Wolfgang Bauer
Kriegsreporter Wolfgang Bauer beschreibt in dieser 2010 in der Zeitschrift Nido erschienenen Reportage die katastrophale Müttersterblichkeit in Sierra Leone, wo eine von acht Frauen die Geburt nicht überlebt. Der Text verdeutlicht die brutale Realität hinter der biblischen Phrase „denn es war eine schwere Geburt" beim Tod der Rahel und macht die globale Dimension dieser Tragödie greifbar. Eine eindringliche Reportage über ein übersehenes humanitäres Problem in Westafrika.
Die letzte Wiese
Wolfgang Bauer
Der ZEIT-Artikel dokumentiert den Konflikt zwischen Wohnungsbau und Naturschutz am Beispiel einer Streuobstwiese in Baden-Württemberg, die bebaut werden soll. Er zeigt das deutsche Flächenfraß-Dilemma: Jede Sekunde werden sieben Quadratmeter Boden verbaut. Eine Geschichte über den alltäglichen Kampf zwischen Wohnungsmangel und Umweltschutz.
Serienmörder an der Wolga (Reportage im ZEIT Magazin, 7. August 2014)
Wolfgang Bauer
Wolfgang Bauer beschreibt in seiner Reportage einen Serienmörder in Zentralrussland, der mindestens 31 ältere Frauen ermordet hat. Der Journalist präsentiert das Ergebnis seiner wochenlangen Recherche vor Ort, einschließlich Interviews mit Ermittlern und Angehörigen der Opfer. Die Reportage bietet Einblicke in die russische Provinzgesellschaft und die Herausforderungen bei der Aufklärung dieser Verbrechen.
Reportage über den russischen Serienmörder "Maniak" (ZEIT Magazin, 7. August 2014)
Wolfgang Bauer
Wolfgang Bauers Reportage dokumentiert eine Mordserie in der russischen Wolga-Region, bei der ein Serienmörder mindestens 31 ältere Frauen getötet hat. Der Artikel rekonstruiert Bauers intensive Recherche vor Ort, die Ermittlungsarbeit der Behörden und schließlich die Verhaftung des Täters Ende 2024. Durch Zeugenberichte und persönliche Interviews wird das Verbrechen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.