Buch

Il Principe / Der Fürst

Niccolò Machiavelli

Die vorliegende Ausgabe wurde in Sprache und Schreibweise modernisiert, mit Vorwort und Fu�noten versehen, sowie bebildert. Niccol� Machiavelli schrieb "Der F�rst" (Il Principe) um 1513. Die erste Ver�ffentlichung fand 1532 statt. Machiavelli schrieb dieses Buch, um die Gunst der Medici, die damaligen Regenten Florenz, zu erhalten, in dessen Kerker er eingesperrt war.

Il Principe / Der Fürst

Erwähnungen (3)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:38:52
„Wobei da mit Herrn Machiavelli auch noch ein bisschen Unrecht getan hat, weil der hatte auch Werte und Überzeugungen. Der war nur der Überzeugung, dass man für seine Werte und seine Überzeugungen, um die durchzusetzen, flexible Grundsätze haben muss. Er hat sich ja nicht nur einen Fürsten gewünscht, sondern eigentlich wollte er die Römische Republik wieder haben.“

Precht nimmt Machiavelli gegen den Vorwurf des bedingungslosen Zynismus in Schutz und verweist implizit auf dessen Hauptwerk 'Der Fürst'. Er argumentiert, Machiavelli habe durchaus Werte gehabt – eigentlich die Römische Republik gewollt –, aber in den Mitteln zur Durchsetzung flexible Möglichkeiten und diplomatische Finessen gefordert. Precht nutzt dies als Plädoyer für realistische Außenpolitik.

Alles gesagt?
🗣 Herfried Münkler referenziert bei ⏱ 01:08:29
„Aber mich hat interessiert eher die Frage nicht, warum ein Tyrann keine Freunde hat. Das ist so ein Luxusproblem. Sondern warum ein Tyrann keinen kompetenten Berater hat. Und das ist sozusagen Machiavellis böser Blick auf die Verhältnisse.“

Münkler zieht Machiavelli als analytische Referenz heran, um die Beratungsresistenz von Autokraten zu erklären. Machiavelli wird hier nicht als Buchtitel explizit genannt, aber als Denkfigur eingesetzt — Münkler bezeichnet ihn später sogar als 'meinen alten Freund und Gesprächspartner, Messer Nicolò Machiavelli'. Die Referenz bezieht sich auf Machiavellis Analyse von Herrschaft und Beratung.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz zitiert daraus bei ⏱ 00:17:38
„Machiavelli, italienischer Philosoph vor 500 Jahren, il Principe. Ich bin darüber gestolpert, weil der unter anderem schreibt, man kann sein Wort brechen und muss sein Wort nicht halten“

Lanz zitiert Machiavelli, um die Frage zu diskutieren, ob Friedrich Merz' Kurswechsel bei der Schuldenbremse politisch legitim sein könnte.

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