Ich und die Anderen
Isolde Charim
Wir leben in einer pluralisierten Gesellschaft. Jede Kultur steht neben anderen, es gibt keine selbstverständliche Zugehörigkeit mehr. Doch was ist das überhaupt – eine pluralisierte Gesellschaft? Und was heißt es für den Einzelnen, in einer solchen zu leben? Die Außenperspektive – dass es nämlich immer anders sein könnte, dass man etwas anderes glauben, anders leben könnte – ist heute Teil jeder Kultur. Und diese Veränderung betrifft jeden.
Erwähnungen (1)
„Ich würde hier immer Isolde Karim zitieren, Wiener Philosophin, ziemlich tolle Wiener Philosophin, wie ich finde. Die Wiener Philosophin, die ein Buch geschrieben hat, Ich und die Anderen. Und Ich und die Anderen beschreibt genau das.“
Im Gespräch über die Veränderung der Gesellschaftszusammensetzung in Deutschland empfiehlt Sascha Lobo dieses Buch der Wiener Philosophin Isolde Charim. Er nutzt es, um zu erklären, wie sich die Gesellschaft vom weißen, heterosexuellen, mittelalten Mann als Normzustand wegbewegt und diverser wird – und warum das zu Konflikten führt, wenn marginalisierte Gruppen Teilhabe einfordern.
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