Homo Faber
Max Frisch
Walter Faber is an emotionally detached engineer forced by a string of coincidences to embark on a journey through his past. The basis for director Volker Schl ndorff' s movie Voyager. Translated by Michael Bullock. A Helen and Kurt Wolff Book
Erwähnungen (3)
„Erinnern uns, ich weiß nicht, ob du es auch in der Schule gelesen hast, Homo Faber, der im Dschungel in Mittelamerika steht und als technischer Mensch es nicht aushält, dass diese lebendige Fäulnis, dieses Geborenwerden überall in den Sachen steckt.“
Ijoma Mangold zieht Max Frischs Homo Faber als literarische Parallele heran, um die Frage zu illustrieren, was 'schlechte Natur' eigentlich ist. Walter Fabers Ekel vor der wuchernden Dschungelnatur zeigt, dass die Bewertung von Natur als bedrohlich oder abstoßend immer auch eine Frage der menschlichen Perspektive ist – genau wie bei T.C. Boyles Beschreibung des faulenden Meeres.
„Homo Faber oder der Mythos des Sisyphus? Der Mythos des Sisyphus.“
Jochen Wegner stellt im Rahmen des A-oder-B-Spiels die Frage nach Homo Faber als Alternative zum Mythos des Sisyphus. Robert Habeck entscheidet sich gegen Frischs Roman und für Camus' philosophischen Essay.
„Ich musste da kurz an, es gibt doch die berühmte Szene in Homo Faber, wenn sie im Dschungel abstürzt und Homo Faber stürzt da ab, ich glaube im Flugzeug oder so. Das Flugzeug muss notlässig sein. Und da steht im Dschungel und dieser ganze Ekel vor dem Lebendigen, dem Keimenden.“
Lars Weisbrod zieht eine literarische Parallele zwischen den Steinstadtmenschen in Krachts Roman und der berühmten Dschungel-Szene in Max Frischs 'Homo Faber'. In beiden Fällen geht es um einen fundamentalen Ekel vor dem Organischen, Keimenden und Wuchernden – bei Frisch kulminiert das im Satz 'Wo man hinspuckt, keimt es'.
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