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Höhlengleichnis (Politeia)

Platon

Das Höhlengleichnis ist eines der bekanntesten Gleichnisse der antiken Philosophie. Es stammt von dem griechischen Philosophen Platon (428/427–348/347 v. Chr.), der es am Anfang des siebten Buches seines Dialogs Politeía von seinem Lehrer Sokrates erzählen lässt. Es verdeutlicht den Sinn und die Notwendigkeit des Philosophierens, welches als ein Befreiungsprozess dargestellt wird.

Höhlengleichnis (Politeia)

Erwähnungen (2)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:04:39
„Das kommt also aus dem Judentum. Und aus dem Griechischen, oder? Auch. Das ist ja das Höhlengleichnis von Platon. Das ist doch ganz berühmt.“

Im Gespräch über die Herkunft der Gleichnis-Tradition erwähnt Sabine Rückert Platons Höhlengleichnis als berühmtes Beispiel für die griechische Bildsprache, neben der jüdischen Gleichnistradition, aus der Jesus schöpfte.

Alles gesagt?
🗣 Nicole Büttner-Thiel referenziert bei ⏱ 05:22:37
„Vielleicht können wir uns noch dieses platonische Höhlengleichnis. Also sogar für uns Menschen, also so aus diesem Gleichnis ist ja quasi, wir leben in einer Art Höhle und da draußen ist die wirkliche Welt und wir sehen Schatten an der Wand. Also eine Art Filterung der Wirklichkeit.“

Nicole Büttner-Thiel zieht Platons Höhlengleichnis als Analogie heran, um zu erklären, wie KI-Modelle die Welt wahrnehmen: Auch sie sehen nur einen gefilterten Ausschnitt der Wirklichkeit, trainiert auf dem, was digital zugänglich ist – ähnlich wie die Gefangenen in Platons Höhle nur Schatten sehen.

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