Höhenrausch
Harald Jähner
Harald Jähners brillantes Nachfolgewerk zur Wirtschaftswunderzeit der 1950er und 60er Jahre. Das Buch dekonstruiert die verklärte Sicht auf diese Epoche und offenbart die vielen Krisen und Umbrüche dahinter: Tausende pleite gegangene Einzelhändler, die Stilllegung des Bergbaus. Jähner zeigt, wie die Aufbruchsstimmung dieser Jahre half, die wirtschaftlichen Schocks zu bewältigen und die Nachkriegsgesellschaft zu prägen.
Erwähnungen (3)
„Jetzt hat er aktuell ein Buch gemacht, Höhenrausch, das kurze Leben zwischen den Kriegen. Und da geht es genau um diese Zeit und es geht genau um diese Frage.“
Lanz stellt Jähners neues Buch über die Weimarer Republik vor, das Parallelen und Unterschiede zur heutigen Situation aufzeigt
„Sein Kollege Harald Jena hat ein preisgekröntes Buch geschrieben, Höhenrausch, vor ein paar Jahren.“
Wird als vergleichbares preisgekröntes Buch über die Weimarer Zeit erwähnt
„Und der jetzt ein wirklich brillantes Buch geschrieben hat über die Wirtschaftswunderzeit. Und wir haben ja diese Zeit, die wird so verklärt, weil sie so DNA dieses Landes ist und nach dem Motto, damals ging es nur bergauf und es war großartig und jeder, der irgendwas angefangen hat, war erfolgreich.“
Markus Lanz empfiehlt begeistert Harald Jähners neues Buch über die Wirtschaftswunderzeit als zentrales Werk der Episode. Lanz nutzt es, um seine These zu untermauern, dass auch die verklärte Wirtschaftswunderzeit voller Umbrüche und Krisen war – 100.000 Einzelhändler gingen pleite, der Bergbau wurde stillgelegt – aber die Aufbruchsstimmung half, diese Krisen wegzustecken. Der Titel wird im Transkript nicht explizit genannt, es handelt sich um Jähners Nachfolgewerk zu Wolfszeit.
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