Himmel und Hölle (De Caelo et Inferno)
Emanuel Swedenborg
Heulen und Zähneklappern (nach Luther) bzw. Heulen und Zähneknirschen (Einheitsübersetzung), griechisch ὁ κλαυθμὸς καὶ ὁ βρυγμὸς τῶν ὀδόντων, ist eine formelhafte Wendung, die zwei der Evangelisten Jesus Christus zuschreiben. Sie begegnet im Neuen Testament insgesamt siebenmal als Beschreibung der Qualen der in die Hölle Verdammten. Die Literarkritik vermutet ihren Ursprung in der Logientradition, wo sie wohl nur einmal in einer Rede Jesu vom Jüngsten Gericht auftrat; an fünf weiteren Stellen – ...
Erwähnungen (1)
„Und dann hat er ein wahnsinnig umfangreiches Werk darüber geschrieben, wie es im Himmel und wie es in der Hölle aussieht. Also lauter Quartbände, also so große, dicke, schwere Bücher. Was er auf seinen Reisen, seinen Visionen und Auditionen alles so im Jenseits erlebt hat.“
Precht stellt Swedenborgs Hauptwerk über das Jenseits ausführlich vor, im Kontext einer Osterdiskussion über den Glauben an ein Leben nach dem Tod. Er hebt besonders hervor, dass Swedenborg die Willensfreiheit auch ins Jenseits überträgt: Man darf sich aussuchen, ob man in den Himmel oder die Hölle geht. Precht bezeichnet Swedenborg als die religiöse Figur, mit der er sich persönlich am meisten beschäftigt hat.
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