Her
Spike Jonze
In was verliebt man sich bei seinem Gegenüber zuerst? Die Augen, das Gesicht, die Hände, die Stimme? Im Falle von Theodore Twombly ist es die Stimme. Ihm bleibt auch nichts anderes als die Stimme, denn Samantha ist körperlos. Sie ist die Stimme von Theodores neuem Betriebssystem, das über eine künstliche Intelligenz verfügt – und anscheinend auch über Emotionen.
Erwähnungen (12)
„2001 or Her? Her.“
Harari wählt im A-oder-B-Spiel den Film Her gegenüber 2001
„2001 oder Her? Her. Her ist actually good. Mathematik. Her war sehr gut. I agree. Sehr guter Film, reden wir gleich noch drüber.“
Wird im A-oder-B-Spiel genannt und als sehr guter Film gelobt, später ausführlich inhaltlich besprochen
„Was ist das Tolle an dem Film Her? Dass er nicht so bombastisch ist, dass er nicht so ein unglaubliches Dystopia hat, sondern es einfach realistisch angeht, dass man schaut, ja, da sind am Ende Menschen, die wirklich damit interagieren, dass man auch akzeptiert, dass die Menschen nicht unbedingt jetzt suizidgefährdet sein müssen und unglaublich deprimiert sind, um mit einer KI zu interagieren.“
Im A-oder-B-Spiel wählt Richard Socher 'Her' gegenüber '2001' und erläutert anschließend ausführlich, warum er den Film so schätzt. Er lobt den realistischen, nicht-dystopischen Umgang mit KI und findet die philosophischen Fragen zur Superintelligenz besonders spannend — etwa dass KIs sich zusammenschließen könnten, ähnlich wie unsere Gehirnhälften eine Einheit bilden.
„2001 oder Her? Her. Her ist actually good. Her war sehr gut. I agree. Sehr guter Film, reden wir gleich noch drüber.“
Der Film 'Her' über die Liebe zwischen einem Mann und einer KI wird sowohl von Richard Socher als auch von Christoph Amend ausdrücklich gelobt. Socher sagt 'Her ist actually good', Amend bestätigt 'Sehr guter Film' und kündigt an, später darüber zu sprechen — eine der wenigen echten Empfehlungen in diesem Schnellfragerunden-Abschnitt.
„Weil die nun endlich einen dauerhaft verlässlichen Ansprechpartner haben werden, so wie in dem berühmten Film Her mit der schönen Stimme von Johansson.“
Mangold stellt eine Prognosefrage zur Zukunft der Einsamkeit und verweist auf den Film 'Her' als Referenzpunkt: Könnten KI-Bots mit perfekter Empathiefähigkeit bis 2030 die Einsamkeit der Menschen verringern – so wie die KI-Partnerin mit Scarlett Johanssons Stimme im Film?
„Aber vielleicht sind wir auch in einem Arthouse-Film. Her ist ja so ein Film, über den Leute jetzt immer sehr gerne sprechen, wo Joaquin Phoenix sich in seine KI verliebt und das passiert jetzt schon. Also den Plot kann man letztlich von Anfang bis Ende durch erzählen, wenn man möchte und muss dafür gar nicht auf die Zukunft warten.“
Gregor nutzt Filmmetaphern, um zu erklären, wo wir uns in der KI-Entwicklung befinden. Während ein Science-Fiction-Blockbuster noch am Anfang stünde, sei der Arthouse-Film 'Her' – in dem sich Joaquin Phoenix in eine KI verliebt – bereits vollständig Realität geworden. Die Pointe: Man könne den kompletten Plot des Films durcherzählen, ohne auf die Zukunft warten zu müssen.
„Also wir erleben genau das, wie wir das in Hör gesehen haben. Wir haben den Avatar, mit dem reden wir, der redet uns gut zu“
Zweite Erwähnung des Films im Kontext der Diskussion über die Auslagerung von Beziehungen an Avatare und Chatbots
„Also fängt hier ein neues KI-Zeitalter an und werden wir alle irgendwann wie in dem Film Hör rumlaufen und haben irgendwas in der Tasche, mit dem wir reden und sagen, es ist alles super und das Gerät sagt, du bist aber heute wirklich ganz besonders.“
Matze Hielscher zieht eine Parallele zwischen der zunehmenden Nutzung von Chatbots und KI-Avataren und dem Science-Fiction-Film 'Her', in dem der Protagonist eine romantische Beziehung zu einem KI-Betriebssystem führt. Er fragt Johanna Degen, ob wir auf genau diese Zukunft zusteuern – Menschen, die emotionale Beziehungen zu Geräten führen statt zu anderen Menschen.
„Blade Runner. Ridley Scott. Her. Spike Jonze. Es gibt schon ein paar. Aber die guten sind eigentlich alles Filme, die Sorgen, Probleme, Hoffnungen aus der Gegenwart sozusagen in die Zukunft transportieren und extrapolieren.“
Wim Wenders nennt 'Her' von Spike Jonze als drittes Beispiel für gelungene Science-Fiction-Filme. Er betont, dass man aus all diesen Filmen viel über die Zeit lernen kann, in der sie entstanden sind – genau das will er auch mit seinem geplanten Friedens-Sci-Fi-Film erreichen.
„Dann wäre die Zentrale bei OpenAI... hat er ja nur gepostet, mit Bezugnahme auf diesen berühmten Film, in dem es ja auch darum geht, ein Protagonist verliebt sich in seine emotional unendlich überlegene KI, Samantha, und die hat aber unendlich viele andere Beziehungen mit KIs und Menschen und checkt irgendwann aus.“
Gabriel beschreibt, wie Sam Altman beim Launch von ChatGPT 4o auf den Film 'Her' Bezug nahm. Gabriel nutzt den Film als Beleg dafür, dass die KI-Revolution nicht primär eine der Intelligenz, sondern der Emotionen ist – und dass Altman das möglicherweise früh erkannt hat.
„Her oder Ex Machina? Gute Frage. Wow, die waren eigentlich beide ganz gut. Her.“
Im Schnellfragerunden-Spiel stellt Jochen Wegner die Wahl zwischen zwei KI-Filmen. Nicole Büttner-Thiel findet beide Filme gut, entscheidet sich aber für Her – passend zum Gesprächsthema KI und Menschlichkeit.
„Weswegen nicht beim Launch von ChatGPT4O Sam Altman, 13. Mai 2024, nur gepostet hat, mit Bezugnahme auf den Film von Spike Jonze.“
Gabriel verweist darauf, dass Sam Altman beim Launch von ChatGPT-4o am 13. Mai 2024 auf den Film 'Her' von Spike Jonze Bezug nahm. Gabriel deutet dies als Beleg dafür, dass OpenAI als erstes erkannt habe, dass KI-Systeme primär unsere emotionale Intelligenz ansprechen – genau wie im Film, wo ein Mann eine emotionale Beziehung zu einem KI-System entwickelt.
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