Heinrich von Ofterdingen
Novalis
Mit einer Novalis-Biographie von Ludwig Tieck. Mit einer Nachbemerkung des Herausgebers. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Die blaue Blume aus Novalis' Roman ›Heinrich von Ofterdingen‹ ist zum Inbegriff romantischer Sehnsucht und Träumerei geworden. Novalis selbst verkörpert für viele das romantisch-sensible Junggenie schlechthin.
Erwähnungen (1)
„Novalis fragt, wo gehen wir denn hin? Im Heinrich von Ofterdingen, daraus ist das Zitat, wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause. Und da hat man dieses Beides. Einerseits will man die Ferne, aber man hofft in Wahrheit in der Ferne das Eigentliche selbst dann anzutreffen.“
Mangold zitiert Novalis' berühmten Satz als Synthese der beiden zuvor beschriebenen Sehnsuchtsformen: Die Ferne wird gesucht, doch eigentlich hofft man, dort das Eigentliche – das Zuhause – zu finden. Er beschreibt damit die paradoxe Struktur der Sehnsucht, die Lars zuvor als Nostalgie für sich reklamiert hatte.
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