Guernica
Pablo Picasso
Guernica ist Pablo Picassos kraftvolles Antikriegs-Gemälde, das die Schrecken des Krieges in abstrakten, verstörendell Bildern darstellt. Das Werk wurde während Colin Powells Rede vor dem UN-Sicherheitsrat im März 2003 absichtlich verhängt, als dieser falsche Gründe für den Irakkrieg vortrug. Die Verhüllung des pazifistischen Meisterwerks während einer Kriegsbegründung offenbart die bewusste Unterdrückung von Wahrheit und moralischem Gewissen in der politischen Kommunikation.
Erwähnungen (1)
„Und zwar hinter sich dieses große Gemälde Guernica übrigens, haben sie abgehängt, das hängt dort, um die Folgen des Krieges aufzuzeigen. Das haben sie verdunkelt und abgehängt und dann stand der arme, muss man sagen, Colin Powell, der heute das alles widerrufen hat.“
Im Kontext der Diskussion über Fake News und den Irakkrieg 2003 erwähnt Johanna Haberer, dass Picassos Guernica im UN-Sicherheitsrat verhängt wurde, als Colin Powell seine falsche Begründung für den Irakkrieg vortrug. Das Anti-Kriegs-Gemälde wurde verdeckt, um den Widerspruch zwischen dem Bild und der Kriegsankündigung zu kaschieren.
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