Gruppenbild mit Dame
Heinrich Böll
Leni Gruyten wächst in den dreißiger Jahren als Tochter eines Bauunternehmers auf. Nachdem die Machtübernahme der Nazis sich zunächst positiv für die Familie gestaltet hat, erleidet sie im Zweiten Weltkrieg mehrere Schicksalsschläge. Als Leni sich gegen Ende des Krieges in den russischen Kriegsgefangenen Boris verliebt, muss sie sich als "Sowjet-Hure" beschimpfen lassen. Auch nach Boris' Tod verliert Leni ihren Lebensmut nicht.
Erwähnungen (1)
„Sie spielte in einem Film Gruppenbild mit Dame nach einem Roman von Böll und der hatte nie geantwortet. Später habe ich herausgefunden, weil er die Briefe nie bekommen hatte, darüber war sie sehr gekränkt.“
Alice Schwarzer erzählt, dass Romy Schneider in der Verfilmung von Bölls Roman mitspielte und ihm mehrfach schrieb, weil sie sich analytisch mit ihren Rollen auseinandersetzte. Böll antwortete nie – wie sich später herausstellte, weil er die Briefe nie erhalten hatte. Die Anekdote mündet in ein Treffen, das Schwarzer vermittelte.
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