Grundlinien der Philosophie des Rechts
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Hegels »Grundlinien der Philosophie des Rechts« zählen zu den klassischen und wirkungsmächtigsten Werken der neuzeitlichen Rechts- und Staatsphilosophie. In ihnen entwirft er teils unter Rückgriff auf das frühere 'Naturrecht', teils im Blick auf die politische und rechtliche Lage nach der Französischen Revolution und zu Beginn der Restaurationsepoche eine Philosophie des objektiven Geistes.
Erwähnungen (1)
„Und dann kommt Francis Fukuyama, junger Politologe damals aus einer japanischen Einwandererfamilie und erinnert sich an den Satz von Hegel vom Ende der Geschichte. Das ist eine berühmte Formel von Hegel, der meinte, dass so um das Jahr 1830 rum im Grunde genommen in dem preußischen Obrigkeitsstaat alles so optimal geregelt sei, dass man es sich besser eigentlich nicht vorstellen konnte.“
Precht erklärt den philosophiegeschichtlichen Hintergrund von Fukuyamas These: Hegel hatte in seinen geschichtsphilosophischen Schriften bereits vom 'Ende der Geschichte' gesprochen und gemeint, der preußische Staat seiner Zeit sei die optimale Ordnung. Precht schildert humorvoll, wie Hegel dann gegen die englische Wahlrechtsreform und die französische Revolution von 1830 war, weil sie seine These zerstörten.
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