Gott. Eine Biografie
Jack Miles
Five years after his everywhere-acclaimed, brilliantly successful, Pulitzer Prize-winning book about God as portrayed in the Old Testament--God: A Biography--Jack Miles gives us his striking consideration of Christ. He presents Christ as a hero of literature based only in part on the historical Jesus, asking us to take the idea of Christ as God Incarnate not as a dogma of religion but as the premise of a work of art, the New Testament.
Erwähnungen (23)
„Bevor Gott sich zu erkennen gibt, wollte ich jetzt nochmal schnell was vorlesen. Und zwar aus dem schönen Buch von Jack Smiles, Gott, eine Biografie. Und da schreibt er, macht er sich sehr, sehr viele Gedanken über Gott und seine verschiedenen Erscheinungsformen und seine verschiedenen Arten aufzutreten.“
Sabine Rückert liest ausführlich aus Jack Miles' Buch vor, um die Besonderheit des biblischen Gottes zu illustrieren: Er existiert nur in Bezug auf die Menschen, hat kein Privatleben und keine Abenteuer jenseits der Menschheit. Sie zitiert Miles' Vergleich, Gott sei wie ein Romanschriftsteller, der seine Geschichte nur durch seine Gestalten erzählen kann.
„Da schreibt Jack Miles eine wunderbare Beobachtung drüber. Er sagt, es gibt so viele Sätze in der Bibel, die klingen, als seien sie auf dem Mond geschrieben worden und hätten mit der Erde gar nichts zu tun. Aber dieser Satz, den hätte gestern jemand gesagt haben können. Gab es denn in Ägypten keine Gräber, sodass du uns zum Sterben in die Wüste holst?“
Sabine Rückert zitiert den Autor Jack Miles, der über die erstaunliche Modernität bestimmter Bibelsätze schreibt. Der konkrete Satz — die Klage der Israeliten, warum Mose sie zum Sterben in die Wüste geführt habe — klingt laut Miles so zeitlos, als hätte ihn gestern jemand sagen können. Miles ist bekannt für sein Buch 'Gott. Eine Biographie', in dem er die Bibel als literarisches Werk analysiert.
„Ich habe hier bei Jack Miles in seinem wunderbaren Buch Gott eine Biografie, in der er Gottes Wandlungen verfolgt als literarische Figur. Auch der äußert sich zu Gottes neuem Gesicht und zu dem Schock, der dadurch ausgelöst wird bei seinem Volk.“
Sabine Rückert zitiert ausführlich aus Jack Miles' Buch, um die Wandlung Gottes von einem persönlichen, nahbaren Gott der Erzväter zu einer furchteinflößenden, vulkanischen Machtfigur am Sinai zu erklären. Miles vergleicht diese Verwandlung mit einem Kriegsveteranen, der durch seine Erfahrungen eine neue Identität annimmt. Das Buch wird als Interpretationsrahmen für die biblische Erzählung herangezogen.
„Ich habe natürlich in unserem Buch Jack Miles Gott eine Biografie nachgeschlagen und auch dort wird das Deuteronomium gewürdigt.“
Sabine zitiert ausführlich aus dem Buch, um die Bedeutung des Deuteronomiums einzuordnen. Es werden mehrere längere Passagen daraus vorgelesen.
„Und meinem Autor hier, Jack Miles, fällt auf, dass der Abschnitt in den Flüchen in Kapitel 28 Deuteronomium viermal so lang ist wie der Abschnitt mit den Segnungen.“
Johanna Haberer zitiert den Autor Jack Miles, dessen Bibelanalyse sie als Referenzwerk für die Besprechung des Deuteronomiums heranzieht. Miles' Beobachtung über das Ungleichgewicht zwischen Flüchen und Segnungen dient als Ausgangspunkt für eine Diskussion über die Gewalt und Wortgewalt des alttestamentlichen Gottes. Das Buch wird mehrfach im Gespräch als Quelle herangezogen, u.a. mit dem Zitat über die Wortgewalt, die 'bis zu Dante nicht wieder erreicht worden' sei.
„Ja, ich wollte bei der Gelegenheit eine kleine Anmerkung dazu vorlesen, was unser Freund Jack Miles, der die Gottesbiografie geschrieben hat, was der zu dieser ganzen Landnahme schreibt.“
Sabine Rückert liest aus Jack Miles' Gottesbiografie vor, in der Miles argumentiert, dass Gott durch sein Fruchtbarkeitsversprechen an Abraham unbeabsichtigt zum Kriegsgott werden musste. Miles These ist, dass die Brutalisierung während der Landnahme unter Joshua später das Volk Israel selbst zerstören wird – eine Dynamik, die sich bis ins Buch der Richter fortsetzt.
„Ich habe hier eine kleine von Jack Miles in seiner Gottesbiografie, der hat das auch gewürdigt. Und er schreibt, was Hannas Gebet besonders interessant macht, ist die allererste Erwähnung, eine Anteilnahme des Herrn an den Armen, den Schwachen, den Bedürftigen und den Unfruchtbaren.“
Sabine Rückert zitiert aus Jack Miles' Gottesbiografie, um Hannas Gebet einzuordnen. Miles argumentiert, dass hier erstmals Gottes besondere Anteilnahme an den Armen und Schwachen formuliert wird — ein theologischer Wendepunkt. Johanna Haberer ergänzt korrigierend, dass diese Spur bereits im Deuteronomium angelegt sei, aber durch Hannas Lied besonders stark zum Ausdruck komme.
„Jetzt aber, so wie das auch dein immer wieder zitierter John Miles erzählt von der Biografie Gottes, jetzt macht er sich selber auf und kommt in sein Eigentum und nimmt die Niedrigkeit des Menschlichen an.“
Johanna Haberer verweist auf Jack Miles' Buch über die Biografie Gottes, das offenbar von Sabine Rückert häufiger zitiert wird. Die Referenz dient dazu, den Johannesprolog zu erklären: Gott hat nach vielen gescheiterten Versuchen (Schöpfung, Tora, Stiftshütte) beschlossen, selbst als Mensch auf die Erde zu kommen.
„Bevor wir jetzt zur großen Konfrontation David gegen Goliath kommen, wollte ich noch etwas vorlesen aus dem Buch Gott, eine Biografie von Jack Miles. Weil wir ja jetzt an der Grenze zwischen Mythos und Geschichte sitzen.“
Sabine Rückert liest eine längere Passage aus Jack Miles' Buch vor, um die besondere literarische Gattung der biblischen Davidgeschichte einzuordnen. Miles argumentiert, dass die hebräische Bibel eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Mythos und Fiktion darstellt, die in der modernen Welt nie wieder so entstehen könnte. Das Zitat dient als theoretischer Rahmen für die folgende Erzählung von David und Goliath.
„Ich habe dazu mal nachgeschlagen in unserem Begleitliteratur Jack Miles Gott eine Biografie. Und der schreibt zu diesem Vaterbegriff folgendes. Vaterschaft ist ein absoluter, kein bedingter Zustand. Es liegt in der Natur der Dinge, dass der Vater eines Sohnes nicht aufhören kann, ein solcher zu sein.“
Im Gespräch über die Nathanverheißung und Gottes erstmalige Selbstbezeichnung als Vater in der Bibel greift Sabine Rückert auf Jack Miles' Buch zurück. Sie liest eine längere Passage vor, in der Miles erklärt, warum der Vaterbegriff theologisch so bedeutsam ist: Vaterschaft ist unwiderruflich, anders als ein Bund, der gebrochen werden kann. Das Buch dient den Sprecherinnen als exegetische Begleitliteratur zur Einordnung der Davidgeschichte.
„Unser Lieblingsprofessor, Bibelforscher Jack Miles, der amerikanische Theologe, der das Buch Gott eine Biografie geschrieben hat, der hat sich natürlich auch mit dieser wunderbaren Stelle befasst und schreibt dazu folgendes.“
Sabine Rückert zitiert ausführlich aus Jack Miles' Buch, um die Szene mit dem Propheten Nathan und dem Gleichnis vom armen Mann mit dem Lamm zu vertiefen. Miles analysiert darin die symbolische Bedeutung des Lamms als Haustier – ein seltener Moment in der Bibel – und ordnet die Stelle in die lange Geschichte des Lamms als religiöses Symbol ein.
„Die Wiederaufnahme der Erzählung im Buch Esther schreibt hier in meiner Begleitlektüre Jack Miles Gott eine Biografie. Jack Miles, die Wiederaufnahme der Erzählung im Buch Esther und die Tatsache, dass die wiederaufgenommene Erzählung tatsächlich das kollektive Schicksal der Nation in ihrer Diaspora behandelt, verleiht diesem Buch eine unbestreitbare Wirkung.“
Sabine Rückert nutzt Jack Miles' 'Gott. Eine Biografie' als Begleitlektüre zur Besprechung des Buchs Esther und liest daraus ausführlich vor. Miles analysiert darin die Bedeutung des Buches Esther für die jüdische Identität – insbesondere den Wechsel von der Selbstbezeichnung 'Israel' zu 'die Juden' und das auffällige Fehlen Gottes in der Erzählung.
„In meinem wunderbaren Begleitbuch Check Miles Gott eine Biografie. Die Biografie Gottes steht unter dem Kapitel Esra folgendes.“
Sabine Rückert zitiert ausführlich aus dem Buch, das die historische Bedeutung der Bücher Esra und Nehemia als Gründungsdokumente des Judentums einordnet
„hierzu hat Jack Miles eine Meinung, die ist sehr interessant. Im zehnten und letzten Kapitel des Buches Ezra folgt die massenhafte Scheidung von Ehen und Vertreibung von Kindern.“
Zweites ausführliches Zitat aus dem Buch, in dem Miles die Massenscheidung unter Esra historisch und theologisch einordnet und die Weitsicht Esras hervorhebt
„Ich habe Jack Miles auch befragt, der ja die Biografie Gottes aufgeschrieben hat. Und auch der beschäftigt sich mit den Psalmen. Ihm fällt auf, dass die Psalmen etwas gemein ist. Einmal, sie sind alle im Präsens gesprochen.“
Sabine Rückert zitiert Jack Miles' Beobachtungen über die Psalmen: Sie seien im Präsens gehalten, ohne konkrete Zeit- und Ortsangaben, und würden von anonymen, unbedeutenden Menschen gesprochen. Sie vergleicht diese Struktur mit dem Schlager – je unkonkreter das Gefühl, desto universeller die Wirkung.
„Ich habe hier auch Jack Miles dabei, meinen Lieblingsdichter hier und meinen Kommentator zur Sache. Gott, eine Biografie.“
Sabine Rückert zitiert ausführlich aus dem Buch, das die Bibel als Biografie einer sich wandelnden Gottesgestalt liest
„Ich habe hier auch meinen Jack Miles befragt, Gott eine Biografie, und er hat sich auch auseinandergesetzt mit dem Hohen Lied der Liebe.“
Sabine zitiert ausführlich aus Jack Miles' Analyse des Hohelieds, in der er es als Kontrast zum Buch Hiob deutet
„Also ich habe ja hier auch meine Begleitliteratur, Jack Miles, Gott, eine Biografie. Und der liest die Bibel nicht als Offenbarung einer göttlichen Gestalt, sondern er liest sie als Buch, als Roman.“
Sabine Rückert stellt das Buch als ihre Begleitliteratur vor und liest daraus ausführlich vor, um zu erklären, warum das Alte Testament als literarisches Werk endet.
„Das Leben Gottes, des Herrn im Tanach, beginnt in Aktivität und Reden und es endet in Passivität und Schweigen. So viel ist mittlerweile gewiss offensichtlich. Nicht offensichtlich ist, warum das so ist.“
Sabine Rückert liest ausführlich aus Jack Miles' literarischer Analyse des Alten Testaments vor, in der Gott nicht theologisch, sondern als literarische Figur betrachtet wird. Miles beschreibt den Tanach als eine 'göttliche Komödie', in der Gott vom aktiven Schöpfer zum Schweigenden wird – eine Deutung, die Johanna Haberer als 'toll' würdigt und als Sprungbrett zum Neuen Testament nutzt.
„Jack Miles hat auch noch nach seiner Biografie Gottes ein neues Buch geschrieben. Das heißt Jesus, der Selbstmord des Gottessohnes.“
Im Gespräch über die Jesaja-Prophetie und den historischen Kontext der Taufe Jesu wird Jack Miles als Referenzautor eingeführt. Seine 'Biografie Gottes' wurde offenbar bereits in früheren Folgen herangezogen – Johanna Haberer kommentiert trocken, dass Miles 'mit Hiob und Gott schon am Ende' gewesen sei. Das Buch dient als theologisch-literarische Brücke zwischen Altem und Neuem Testament.
„Ich wollte dir mal was vorlesen, die Auflösung unseres Rätsels von Jack Miles. Vom letzten Mal, ja. Warum Gott sich es jetzt anders überlegt hat. Warum Gott Mensch geworden ist. Und da hat ja Jack Miles, der ja in die Romanfigur Gott sich verliebt hat, der geht jetzt der Frage nach, warum Gott sich selbst widerspricht.“
Sabine Rückert greift ein Thema aus der vorherigen Episode auf und will eine Passage aus Jack Miles' Werk vorlesen. Miles behandelt Gott als literarische Figur und untersucht, warum sich Gottes Aussagen in der Bergpredigt von seinen früheren Verheißungen im Alten Testament unterscheiden.
„Ich habe natürlich auch in unserem zweiten Begleitwerk, das Tagebuch der Menschheit von Karel van Schaik und Kai Michel nachgeguckt... hier aus Jack Miles“
Sabine Rückert liest eine längere Passage von Jack Miles vor, in der Jesus als herrische, ambivalente Figur charakterisiert wird und die Szene mit der Sünderin analysiert wird
„Jetzt lese ich mal ein Stückchen daraus vor, hier aus Jack Miles. Ich muss sagen, ich würde ihn ja gerne etwas kürzer, aber er ist so interessant, dass ich das jetzt niemandem vorenthalten kann.“
Sabine Rückert liest eine lange Passage von Jack Miles vor, in der dieser die Szene der Sünderin im Haus des Pharisäers Simon analysiert. Miles zeichnet Jesus als herrisch und konfrontativ — keineswegs als den sanften Friedensprediger der Tradition. Johanna Haberer kommentiert begeistert, dass Miles Jesus offensichtlich 'cool' findet.
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