Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukasevangelium, Kapitel 15)
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium illustriert eines der zentralen biblischen Motive: die Geschichte rivalisierender Brüder und ungleicher Elternliebe. Die Passage zeigt, wie der jüngere Sohn nach Jahren der Entfernung heimkehrt und der Vater ihn liebevoller empfängt als den älteren, treuen Sohn – ein Konflikt, der sich durch die gesamte Bibel zieht, von Kain und Abel bis zu diesem Gleichnis. Das Werk beleuchtet die psychologischen und theologischen Tiefenschichten dieser wiederkehrenden Familienkonstellationen und stellt die Frage nach der Natur elterlicher Liebe.
Erwähnungen (1)
„Wir haben diese Geschwisterpaare von Kain und Abel bis zu dem jüngeren und älteren Bruder in der Geschichte vom verlorenen Sohn, haben wir immer wieder das Motiv der Brüder und diese Frage, wer liebt eigentlich wen mehr?“
Johanna Haberer zieht eine Linie von den alttestamentlichen Geschwisterpaaren bis zum neutestamentlichen Gleichnis vom verlorenen Sohn, um das wiederkehrende biblische Motiv der rivalisierenden Brüder und der ungleichen Elternliebe zu illustrieren.
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