Gibt es einen Zufall?
Malte Henk
Der Artikel erforscht die philosophische Frage, ob es Zufall gibt. Malte Henk begleitet dabei ein Jahr im Leben eines uralten Baumes und verbindet Naturbeobachtung mit existenziellen Überlegungen über Sinn und Willkürlichkeit. Im Kontrast zu biblischen Deutungen, in denen Ereignisse einem göttlichen Plan folgen, zeigt er auf, wie willkürliche Ereignisse wie Krankheit die menschliche Existenz ohne erkennbaren Grund erschüttern können.
Erwähnungen (1)
„Und für das Jahr 2016 habe ich für die Silvesternummer einen Titel in Auftrag gegeben bei einem wunderbaren Kollegen von mir, der heißt Malte Henk, und habe ihn gebeten, geh doch mal der Frage nach, gibt es einen Zufall? Er hat auch erst mal ein langes Gesicht gemacht und dann hat er einen super Text geschrieben.“
Sabine Rückert erzählt ausführlich von einer ZEIT-Titelgeschichte ihres Kollegen Malte Henk aus der Silvesternummer 2016, die der Frage nachgeht, ob es Zufall gibt. Die Geschichte wird zum Anlass, über das Glioblastom als reinen Zufall zu sprechen und über die menschliche Kränkung, wenn Ereignisse keinen erkennbaren Sinn haben — im Kontrast zur biblischen Josefs-Geschichte, in der alles einem göttlichen Plan folgt.
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