Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit
Steven Pinker
Die Geschichte der Menschheit – eine ewige Abfolge von Krieg, Genozid, Mord, Folter und Vergewaltigung. Und es wird immer schlimmer. Aber ist das richtig? In einem wahren Opus Magnum, einer groß angelegten Gesamtgeschichte unserer Zivilisation, untersucht der weltbekannte Evolutionspsychologe Steven Pinker die Entwicklung der Gewalt von der Urzeit bis heute und in allen ihren individuellen und kollektiven Formen, vom Verprügeln der Ehefrau bis zum geplanten Völkermord.
Erwähnungen (3)
„Du kennst Steven Pinker und sein Buch »Gewalt«. In diesem Buch schreibt er, die Welt war noch nie so friedlich wie heute. Und im Vergleich zu den Gewalterfahrungen aller Generationen vor uns nimmt die Gewalt deutlich und kontinuierlich ab.“
Markus Lanz führt Pinkers Buch als Ausgangspunkt für die Diskussion über Krieg und Gewalt ein. Die zentrale These – dass Gewalt historisch abnimmt – dient als Kontrast zur gefühlten Unsicherheit angesichts des Ukraine-Konflikts. Precht greift die These auf und differenziert zwischen offener und versteckter Gewalt.
„Steven Pinker sagt, die Erfindung der Monogamie ist das größte pazifizierende Ereignis in der Geschichte der Menschheit. Nämlich, wenn Männer nur eine Frau haben dürfen, dann pazifiziert das. Weil ja, schaut man in die Geschichte der Kriege hinein, relativ viele Kriege beginnen im Streit um die knappe Ressource weiblicher Attraktivität.“
Auf die Frage, warum Menschen Kriege führen, zitiert Münkler Pinkers These über die Monogamie als friedensstiftende Institution. Die Idee, dass viele frühe Konflikte um den Zugang zu Frauen geführt wurden – vom Trojanischen Krieg bis zu Jäger-und-Sammler-Gesellschaften – nutzt Münkler als Einstieg in seine vielschichtige Erklärung der Kriegsursachen.
„Genau, das ist das, was Steven Pinker, den wir ja auch das ein oder andere Mal zitiert haben, wo er seinen Optimismus rauszieht. Aber das Ärgerliche ist eben, dass es im Augenblick wieder steigt.“
Precht verweist auf Pinkers bekannte These vom historischen Rückgang der Gewalt, die er als Quelle für Optimismus beschreibt. Er kontert jedoch, dass die aktuellen Entwicklungen – Rückkehr zur Kriegstüchtigkeit, Aufrüstung – diesen positiven Trend wieder umkehren.
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