Gesandtschaftsberichte
Niccolò Machiavelli
Cosimo de’ Medici (genannt il Vecchio ‚der Alte‘; * 10. April 1389 in Florenz; † 1. August 1464 in Careggi bei Florenz) war ein Staatsmann, Bankier und Mäzen, der jahrzehntelang die Politik seiner Heimatstadt Florenz lenkte und einen wesentlichen Beitrag zu ihrem kulturellen Aufschwung leistete. Wegen seiner Zugehörigkeit zur Familie der Medici (deutsch auch „Mediceer“) wird er „de’ Medici“ genannt; es handelt sich nicht um ein Adelsprädikat, die Familie war bürgerlich. Als Erbe der von seinem V...
Erwähnungen (1)
„Wohingegen Machiavelli eigentlich auch in seinen Gesandtschaftsberichten bereits immer den weiteren Blick hat. Sozusagen die Folgen von Folgen zu bedenken und nicht nur zu glauben, dass was ich intendiere und was kurzfristig möglich zu sein scheint, das ist es, worauf es ankommt.“
Münkler unterscheidet zwischen einem 'Machiavellisten' wie Putin, der kurzfristige Gelegenheiten nutzt, und dem historischen Machiavelli selbst, der in seinen diplomatischen Berichten stets die langfristigen Folgen von Folgen mitdachte. Die Gesandtschaftsberichte dienen als Beleg, dass Machiavelli strategisch weitsichtiger war als seine heutigen Nachahmer.
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