Generation Berlin
Heinz Bude
Heinz Budes Essay analysiert die sogenannte "Generation Berlin", die 2001 durch den Umzug der Hauptstadt von Bonn nach Berlin geprägt wurde. Dieser historische Ortswechsel symbolisierte einen Neubeginn für Deutschland nach der Wiedervereinigung und prägte das Selbstverständnis dieser Generation nachhaltig. Der Text ist Teil von Budes einflussreicher Generationen-Soziologie, die verschiedene Kohorten und ihre formenden Erfahrungen untersucht.
Erwähnungen (2)
„Und dann ist auch er überrascht von allem, was jetzt im neuen Deutschland so passiert mit Berlin-Umzug und ruft er dann die Generation Berlin aus, 2001.“
Teil von Cammanns Überblick über Budes Generationen-Bücher. Nach Flakhelfern und 68ern diagnostizierte Bude 2001 eine 'Generation Berlin', geprägt vom Hauptstadt-Umzug und dem neuen Deutschland.
„Und irgendwann haben sie auch die Generation Berlin ausgerufen. Das war 1999.“
Iris Radisch stellt Heinz Bude als Generationenforscher vor und zählt seine wichtigsten Werke auf. Generation Berlin wird als eines seiner prägenden Konzepte genannt, das er 1999 veröffentlichte.
Ähnliche Medien
Abschied von den Boomern
Heinz Bude · 2024
Bye, bye, Boomer! Das Portrait einer Generation und ihrer inneren Widersprüche von Heinz Bude Die Boomer nehmen Abschied. Wer zwischen 1955 und 1970 in der Zeit der geburtenstarken Jahrgänge zur Welt gekommen ist, hat den Ruhestand erreicht oder zählt zu den Älteren, die nach und nach ihre Posten freimachen. Die Boomer verbindet das Gefühl, dass es zu viele von ihnen gibt, das spürten sie schon in überfüllten Klassenzimmern und später auf dem Arbeitsmarkt.
Interview mit Heinz Bude über Sünde
Heinz Bude
Der berühmte Soziologe Heinz Bude ist praktizierender Katholik, interessiert sich aber nicht für die Morallehre der Kirche und war ewig nicht mehr beichten. Ein Gespräch über das Wesen der Sünde, zwischenmenschlichen Verrat und das moralische Entlastungsangebot der Klimabewegung.
Deutsche Bildergeschichten: Die Flakhelfer-Generation
Heinz Bude
Heinz Bude analysiert in seiner 1987 veröffentlichten Dissertation die sogenannte Flakhelfer-Generation – jene Deutschen, die 1945 noch unmittelbar vom Krieg geprägt waren. Der Artikel porträtiert Budes Karriere als einflussreicher Generationendeuter und zeigt, wie seine frühe Arbeit eine damals ungewöhnliche Perspektive auf die noch lebende Kriegsgeneration eröffnete. Budes Ansatz wurde prägend für die Soziologie und unser Verständnis von Generationen in der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Die Bibel
Martin Luther (Übersetzung)
Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.