Gemälde von Kurt Schmidt-Rottluff (Bundeskanzleramt)
Karl Schmidt-Rottluff
Das Bundeskanzleramt wollte ein Gemälde von Kurt Schmidt-Rottluff aufhängen, nachdem ein anderes Kunstwerk entfernt wurde. Allerdings wurden antisemitische Schriften des Künstlers bekannt. Daraufhin wurde auch dieses Werk nicht aufgehängt, wodurch die Wand des Kanzleramts weiß blieb. Der Fall zeigt die schwierige Auseinandersetzung mit der künstlerischen und persönlichen Haltung historischer Künstler.
Erwähnungen (1)
„Und dann wollte sie ein Gemälde oder Kunst von Kurt Schmidt-Rottluf aufhängen, hat das auch bekannt gegeben. Und dann tauchten antisemitische Schriften von auch diesem Künstler auf, weswegen dessen Werk jetzt auch nicht aufgehängt wird.“
Als Ersatz für das abgehängte Nolde-Gemälde wollte Merkel ein Werk von Schmidt-Rottluff aufhängen, doch auch bei diesem Künstler tauchten antisemitische Schriften auf. Die Wand im Kanzleramt blieb daraufhin weiß.
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