Gemälde der Schwarzwälder Bäuerin
Hans Thoma
Das Gemälde „Schwarzwälder Bäuerin" von Hans Thoma zeigt eine Bauersfrau beim Bibellesen und wird vom Philosophen Ernst Bloch als Beleg seiner These zur universellen Verständlichkeit der Bibel herangezogen. Blochs Interpretation des Werkes aus dem 19. Jahrhundert demonstriert, wie alltägliche Szenen tiefere philosophische Bedeutung tragen und die Rolle der Bibel in der populären Kultur reflektieren.
Erwähnungen (1)
„Das Gemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt eine Bauersfrau, die an einem Sonntagmorgen in ihrer Kammer sitzt, einen Strickstrumpf in der Hand und vor sich auf den Knien aufgeschlagen die Bibel, in der sie liest. Ernst Bloch, 1885 bis 1977. Der aus einer jüdischen Familie stammende Philosoph beschrieb diese von Hans Thoma gemalte idyllische Szene.“
Sabine Rückert liest aus dem 'Tagebuch der Menschheit' eine Passage vor, in der Ernst Bloch ein Gemälde von Hans Thoma beschreibt. Das Bild einer bibellesenden Bäuerin dient Bloch als Ausgangspunkt für seine These von der universellen Verständlichkeit der Bibel.
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