Geheimreport
Carl Zuckmayer
Carl Zuckmayers 1946 geschriebener Geheimreport dokumentiert seine Bewertungen deutscher Kulturschaffender während des Dritten Reiches für die amerikanische Besatzungsmacht. Das Werk ist bemerkenswert für eine entscheidende Ausnahme: Bei Regisseur Georg Wilhelm Pabst gesteht Zuckmayer ein, keinen Zugang zu dessen historischer Rolle zu haben. Diese intellektuelle Ratlosigkeit eines sonst so scharfsinnigen Beobachters war der Ursprung für David Kehlmanns Roman.
Erwähnungen (1)
„Was mich eigentlich auch auf die Geschichte gebracht hat, war Karl Zuckmeier, der in seinem Geheimreport, also seinem Bericht an die amerikanische Besatzungsmacht über deutsche Kulturträger im Dritten Reich, der vor ein paar Jahren erschienen ist, und bei Papst kapituliert. Bei Papst sagt Zuckmeier, ich habe zu diesem Fall keinen Schlüssel. Und das hat mich so sehr fasziniert.“
Kehlmann nennt Zuckmayers Geheimreport als den eigentlichen Auslöser für seinen Roman über Pabst. In diesem Bericht an die amerikanische Besatzungsmacht bewertete Zuckmayer deutsche Kulturschaffende im Dritten Reich – doch bei Pabst kapitulierte er. Diese Ratlosigkeit eines klugen Beobachters faszinierte Kehlmann so sehr, dass er daraus einen Roman machte.
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