Gebt mir etwas Zeit – Meine Chronik der Ereignisse
Hape Kerkeling
Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Buch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande.
Erwähnungen (4)
„Und der hatte einen tollen Titel, den ich mir auch jeden Morgen vor mich hinsprechen würde. Gebt mir etwas Zeit und er ist jetzt natürlich schon ganz weit oben in den Diskussionen und Bestsellerlisten. Meine Chronik der Ereignisse, so der Untertitel erschienen bei Pipa.“
Hape Kerkelings neues Buch wird als erster Satz der Episode vorgestellt. Es handelt von seiner Familiengeschichte, die er über Jahrhunderte zurückverfolgt – mithilfe von Gentests und Archivrecherchen. Cammann beschreibt es als unterhaltsam erzählt, aber mit ernstem Hintergrund über europäische Migration und die Herkunft der Deutschen.
„Oder das H.P. Kerkeling zum Beispiel mit seinem sehr populären Buch, das er jetzt gerade geschrieben hat, das ist ja ein Pandemie-Produkt. Also da merkt man plötzlich, er kommt an der Seite, ich bin zu Hause gewesen, hatte nichts zu tun und habe mich mit meiner Geschichte beschäftigt.“
Im Gespräch über die kulturelle Verarbeitung der Corona-Pandemie argumentiert Christoph Amend, dass künstlerische Auseinandersetzungen mit der Pandemie erst jetzt mit einigen Jahren Verzögerung erscheinen. Kerkelings populäres Buch dient ihm als Beispiel: Es entstand direkt aus der Pandemie-Erfahrung des Zuhausebleibens und der Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte.
„Und das fand ich ein schönes Motto und habe es übernommen, weil es eben auch das Motto meiner Familie in Amsterdam war“
Kerkeling erklärt den Titel seines aktuellen Buches über Ahnenforschung, benannt nach einer Inschrift über dem Haus eines Vorfahren in Amsterdam
„In dem Buch geht es auch sehr viel um Amsterdam, zu wissen, hier, das ist ein ganz anderer Ort nochmal, das ist wichtig, hier fühle ich mich gerade nicht wohl, ich will dann mal weg, ich muss dann mal weg. Schreibst viel in dem Buch auch über deine Oma Bertha.“
Das gesamte Gespräch kreist um Hape Kerkelings aktuelles Buch, aus dem er am Vorabend bei einer Lesung vor rund tausend Zuschauern gelesen hat. Matze Hielscher bezieht sich auf Passagen über Amsterdam, Breslau und die Großmutter Bertha. Der Buchtitel wird nicht explizit genannt, aber die Themen (Familiengeschichte, Orte, Großeltern) verweisen auf Kerkelings Familienmemoiren.
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