Galaterbrief
Paulus
Der Brief des Paulus an die Galater (eigentlich Brief des Paulus an die Gemeinden in Galatien, kurz Galaterbrief, abgekürzt Gal) ist ein Buch des Neuen Testaments der christlichen Bibel.
Erwähnungen (3)
„Er selber schreibt an die Galater, schreibt er... Will ich jetzt Menschen oder Gott überzeugen, oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.“
Johanna Haberer zitiert ausführlich aus dem Galaterbrief des Paulus, um zu zeigen, dass Paulus selbst sein Damaskuserlebnis ganz anders beschreibt als Lukas in der Apostelgeschichte. Paulus spricht nur von einer direkten Offenbarung, nicht von der dramatischen Szene mit dem gleißenden Licht.
„Paulus erzählt eine Begegnung mit Petrus in Antiochien. Und zwar beschreibt er da als aber Kephas. Er nennt den ja nicht Petrus, sondern er nennt ihn Kephas. Als aber Kephas nach Antiochien kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, denn er hatte sich ins Unrecht gesetzt.“
Johanna liest aus dem Galaterbrief (Kapitel 2) vor, um ein alternatives Petrus-Bild zu zeichnen. Während Lukas in der Apostelgeschichte Petrus als Helden darstellt, zeigt Paulus ihn als jemanden, der aus Angst vor den Jerusalemer Juden heuchelt und sich von den Heidenchristen zurückzieht. Die Passage dient als Korrektiv zur bisherigen Petrus-Darstellung in der Episodenreihe.
„Naja, wir haben ja später den Galaterbrief. Vermutlich hat er Gemeinden, wo er schon gewesen ist, besucht und geguckt, wie es denen geht.“
Johanna Haberer erwähnt den Galaterbrief im Zusammenhang mit der dritten Missionsreise des Paulus durch das galatische Land und Phrygien, als er bereits gegründete Gemeinden erneut besuchte.
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