Freiheitsschock
Ilko-Sascha Kowalczuk
1989/90 erlitt Ostdeutschland einen «Freiheitsschock», das ist die Grundthese dieses Buches. Ilko-Sascha Kowalczuk erzählt die Geschichte Ostdeutschlands seit 1990 als Kampf um die Freiheit – ein Kampf, dessen Ausgang richtungsweisend ist für die Zukunft ganz Deutschlands. Er will aufrütteln: zu mehr aktiver Eigenverantwortung, zu einer Abkehr von der eigenen Opferrolle und zu einem Blick auf die Geschichte, bei dem die DDR nicht immer schöner wird, je länger sie her ist.
Erwähnungen (3)
„Es gibt den Begriff Freiheitsschock, sagt man, was die Menschen nach der Wende erlebt haben, dass die einen Freiheitsschock hatten. War zu gut, denen ging es zu gut. Nee, es kommt von Ilko Sascha Kowalczuk, die Folge kommt in einer Woche oder so raus.“
Matze Hielscher greift den Begriff 'Freiheitsschock' auf, um Till Reiners' plötzlichen Karrieresprung zu beschreiben – analog zur Überforderung der Menschen nach der Wende. Er schreibt den Begriff explizit Ilko-Sascha Kowalczuk zu, dessen Buch 'Freiheitsschock' die Nachwendezeit analysiert. Till Reiners verwechselt den Urheber zunächst scherzhaft mit Messi.
„die habe ich dann im Freiheitsschock gelesen, wie sehr das die Gemeinschaft gebunden war an die Arbeit“
Matze beschreibt eine zentrale Erkenntnis aus dem Buch über den Zusammenhang von Arbeit und Gemeinschaft in Ostdeutschland
„Ich habe durch ihn, durch unser Gespräch und durch das Buch »Freiheitsschock«, was er letztes Jahr rausgebracht hat, noch einen ganz neuen Blick, eine neue Perspektive auf Ostdeutschland bekommen und auf die Menschen Ostdeutschlands, aber auch auf Deutschland im Allgemeinen.“
Matze Hielscher stellt seinen Gast Ilko-Sascha Kowalczuk vor und hebt dabei dessen Buch «Freiheitsschock» als prägend für sein eigenes Verständnis von Ostdeutschland hervor. Er sagt, das Buch habe ein großes Fragezeichen, das er viele Jahre hatte, durch seine Analyse beantwortet.
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