Fragment über bedingungslose Liebe
Carolin Emcke
Carolin Emckes Essay hinterfragt das romantische Ideal bedingungsloser Liebe kritisch. Sie argumentiert, dass dieses Konzept nicht nur unrealistisch, sondern auch patriarchal geprägt ist. Stattdessen plädiert die Autorin für eine Liebe, die auf gegenseitiger Wertschätzung und Wachstum basiert – Bedingungen, die eine gesunde Beziehung erst möglich machen.
Erwähnungen (1)
„Witzig war ich genau mit Carolin Imke, mich darüber unterhalten, die hat ein ganz süßes so ein Fragment geschrieben gehabt dazu und die hat gesagt, das ist völliger Quatsch. Liebe muss und an Bedingungen geknüpft sein.“
Auf die Frage, was bedingungslose Liebe bedeutet, zitiert Max Herre die Autorin und Publizistin Carolin Emcke. Sie habe in einem kurzen Text ('Fragment') argumentiert, dass die Vorstellung bedingungsloser Liebe Quatsch und sogar patriarchal geprägt sei — Liebe brauche Bedingungen wie Wertschätzung und gegenseitiges Wachstum, um überhaupt gedeihen zu können.
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