Fragebogen
Max Frisch
Max Frischs legendäre Sammlung von elf Fragebogen zu existentiellen Themen wie Freundschaft, Ehe, Heimat oder Humor wird hier in einer erweiterten Fassung vorgelegt: Hinzu kommen drei neu entdeckte und bislang unpublizierte Fragebogen aus dem Nachlass von Max Frisch zu Technik, Alkohol und Moral. Auch diese ebenso erhellenden wie amüsanten Fragebogen laden durch die Intensität der Fragestellungen dazu ein, über sich selbst nachzudenken und mit anderen ins Gespräch zu kommen.
Erwähnungen (3)
„Tatsächlich hat meine Frage ein berühmtes Vorbild, die steht ja so ungefähr im Fragebogen von Max Frisch. Ach, das wusste ich gar nicht, den habe ich lange nicht mehr gelesen.“
Weisbrod enthüllt, dass seine provokante Prognosefrage an Mangold – ob dieser in seinem Leben noch einmal eine Waffe gegen Menschen einsetzen werde – auf Max Frischs 'Fragebogen' zurückgeht. Dort werde sinngemäß gefragt, ob man schon einmal auf Menschen geschossen habe, und die eigentlich interessante Nachfrage laute: Wenn nein, wie erklärt man sich, dass das nicht passiert ist?
„Es gibt ja von Max Frisch irgendwie diesen Fragebogen und so und da ist doch diese Frage, wenn du und alle, die du kanntest, gestorben sind, wird es... Wirst dich dann noch interessieren, was auf der Welt geschieht oder irgend sowas.“
Im Gespräch über Empathie und die Frage, ob Menschen sich wirklich für das Wohl aller interessieren, zitiert Kim de l'Horizon Max Frischs berühmten Fragebogen. Kim kritisiert die Frage als zynisch und väterlich belehrend – sie ziele darauf ab, dass alle zugeben, eigentlich nur an der eigenen Sippschaft interessiert zu sein. Kim widerspricht dem und beschreibt stattdessen eine grundsätzliche Zärtlichkeit für alles.
„Sind Sie sicher, dass Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?“
Jochen Wegner zitiert aus Max Frischs Fragebogen, woraufhin Christine Westermann das Werk begeistert als Empfehlung bestätigt.
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