Film

Foto 3

Daniel Müller

"Foto 3" ist der Erstlingsfilm des Regisseurs Daniel Müller und zeichnet sich durch einen bewusst affirmativen, harmonischen Zugang aus: Er porträtiert Geflüchtete und die zweite Generation von Migranten, die gemeinsam zusammenkommen und eine schöne Zeit verbringen. Der Film markiert einen Ausgangspunkt in Müllers künstlerischer Entwicklung, von dem aus er später zu provokativeren und gesellschaftskritischeren Arbeiten übergehen sollte. "Foto 3" zeigt sein frühes filmisches Denken und bietet damit einen aufschlussreichen Kontrast zu seinen späteren, konfrontativeren Projekten.

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Erwähnungen (1)

ZEIT Verbrechen
🗣 Daniel Müller referenziert bei ⏱ 00:32:34
„Also mein erster Film, Foto 3, das war ein Film, der hatte eine sehr affirmative, also es ging viel um Vereint und Zusammensein und es ging um Geflüchtete, aber auch um zweite Generation Leute, die hier halt einfach zusammenkommen und eine schöne Zeit haben. Sehr affirmativ. Alle Leute haben ihn geliebt.“

Daniel Müller spricht über seine Entwicklung als Filmemacher und stellt seinen Erstlingsfilm als Kontrastfolie zum aktuell diskutierten Scamming-Film dar. Während 'Foto 3' bewusst affirmativ und harmoniebetont war, wollte er danach provokantere Arbeiten machen, bei denen sich das Publikum streitet.

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