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Flüchtlingsgespräche

Bertolt Brecht

Bertolt Brechts Flüchtlingsgespräche sind klassische Meditationen über die existenzielle Abhängigkeit von Geflüchteten von Ausweispapieren und Dokumenten. Sie behandeln die Absurdität einer Bürokratie, die Menschenleben von einem Pass abhängig macht, sowie deren unmenschliche Konsequenzen. Das Werk bleibt hochaktuell für die Diskussion über Asylpolitik und die Verletzlichkeit von Staatlosen.

Flüchtlingsgespräche

Erwähnungen (2)

Hotel Matze
🗣 Michel Friedman referenziert bei ⏱ 00:28:33
„Brecht hat dazu ja auch etwas ganz Wunderbares geschrieben, was ist eigentlich das Leben, der Pass. Also dieses Pass haben, ein Dokument haben, das alles kenne ich, seit ich ein kleines Kind bin.“

Michel Friedman spricht über die Bürokratie der Ausländerbehörden und die Bedeutung von Ausweispapieren für Geflüchtete. Er verweist auf Bertolt Brecht, der über die absurde Bedeutung des Passes geschrieben hat – vermutlich die 'Flüchtlingsgespräche', in denen der berühmte Satz steht: 'Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen.' Friedman verbindet dies mit seiner eigenen Erfahrung als staatenloses Kind.

Was liest du gerade?
🗣 Maja Beckers referenziert bei ⏱ 00:09:10
„Er zitiert also Berthold Brecht, der 1940 in Finnland sitzt in seiner Immigration und über den Pass geschrieben hat. Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch.“

Im Gespräch über Ursula Krechels Essay wird Brechts berühmtes Zitat über den Pass aus den Flüchtlingsgesprächen angeführt, um den Topos des weggeworfenen Passes und die Bedeutung von Ausweispapieren für Geflüchtete historisch einzuordnen.

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