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Filmkritik 'Das Mädchen Rosemarie'

Kai Strittmatter

Kai Strittmatter kehrt nach sieben Jahren nach Peking zurück und findet eine Stadt vor, die sich radikal verändert hat, doch in vielem wiedererkennt. Sein alter Freund Tiancheng, der zwischen Peking und Kanada pendelt, deutet an, dass sich die innere Haltung der Menschen fundamental verschoben hat – ihre Herzen folgen nicht mehr dem Land, sondern springen dorthin, wo es ihnen nutzt. Neben unveränderlichen Traditionen wie der chinesischen Esskultur und den morgendlichen Straßentänzen dokumentiert Strittmatter Modernisierungen: Plastiktütenverbote, elektrische Rikschas und eine neue Disziplin in der U-Bahn. Der Bericht deutet auf eine schleichende Verwestlichung hin, die das alte Peking transformiert, während zentrale menschliche Verhaltensweisen erstaunlich stabil bleiben.

Filmkritik 'Das Mädchen Rosemarie'

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„Wir haben in den Archiven über sie eine Filmkritik von 1996 gefunden. Auf der Fernsehseite der Süddeutschen Zeitung, erschienen am 13. Dezember. Und der Kollege Kai Strittmatter übrigens, schreibt also eine Eloge über den Film und auch über sie. Und dann schreibt er einen Satz. Spätestens heute also wird Nina Hoss berühmt werden.“

Christoph Amend zitiert aus einer Archiv-Recherche eine Filmkritik der Süddeutschen Zeitung vom 13. Dezember 1996 über den TV-Film 'Das Mädchen Rosemarie'. Der Kritiker Kai Strittmatter sagte darin prophetisch den Ruhm von Nina Hoss voraus.

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