Exodus (2. Buch Mose)
Warum Einzelausgaben der biblischen Bücher? Der Grund ist so einfach wie praktisch: Die Bibel hat auf Grund ihres vollen Umfangs, selbst bei großformatigen Ausgaben, zumeist eine sehr kleine Schrift und ist demnach entsprechend schwer zu lesen. Möchte man zudem die Bibel gerne mitnehmen, um unterwegs zu lesen, entscheidet man sich schnell dagegen, solch ein schweres Buch den ganzen Tag mit sich umherzutragen.
Erwähnungen (5)
„Im zweiten Buch Mose, das heißt Exodus bei uns, das heißt Auszug in der lateinischen Bibel und in der hebräischen Bibel heißt es Semot, das heißt Namen und schließt jetzt nochmal mit einer Genealogie, also mit der Aufzählung der verschiedenen Verwandtschaftsverhältnisse an.“
Johanna Haberer führt das Buch Exodus als das zentrale Buch der Episode ein. Es ist das Grundlagenbuch der israelischen Identität, in dem die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei erzählt wird. Sie erklärt die verschiedenen Bezeichnungen in den Überlieferungstraditionen und ordnet es als das wichtigste Buch für das Selbstverständnis des Volkes Israel ein.
„Wir befinden uns mitten in der großen Mose-Geschichte, Exodus des Volkes Israel aus Ägypten.“
Das Buch Exodus ist der zentrale Gegenstand der gesamten Episode. Die Schwestern arbeiten sich Kapitel für Kapitel durch die Mose-Erzählung, von den zehn Plagen bis zur Einsetzung des Passafestes. Es ist die fortlaufende Bibellektüre, die das Format des Podcasts ausmacht.
„Also du kannst zu diesen zehn Geboten, die in verschiedenen Varianten in diesem Buch Exodus und dann noch einmal in dem vierten Buch Mose im Deuteronomium stehen.“
Das Buch Exodus ist das zentrale Thema dieser Folge. Johanna Haberer bespricht die Kapitel 15 bis 35, in denen die Zehn Gebote, die Bundesgesetze und die Vorschriften für den Sakralbau enthalten sind. Die Sprecherinnen unterscheiden dabei zwischen den universellen Geboten (4–10), die sich in allen Kulturen finden, und den spezifisch israelitischen ersten drei Geboten.
„Naja, das habe ich ja schon gesagt, in Exodus 21, da wo die Gebote sind. Da ist eben die eine Ausnahme vom Asylrecht benannt, dass ein heimtückischer Mörder und so wird der Joab dann auch verabschiedet aus der Geschichte.“
Johanna Haberer erklärt, warum Joab trotz seiner Flucht an die Hörner des Altars getötet werden durfte. Sie verweist auf eine Ausnahme im mosaischen Gesetz (Exodus 21), die das Asylrecht bei heimtückischem Mord aufhebt.
„Hallo, wo ist sie denn? Es ist Exodus 3. Sei mal leise. Es geht um Genesis, in der Genesis.“
Sabine Rückert liest die Geschichte vom brennenden Dornbusch vor (Exodus 3), in der Mose auf heiligem Boden Gottes Stimme hört. Die Stelle wird als zweites zentrales Beispiel für heilige Orte in der Bibel ausführlich besprochen.
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