Kunst

Everydays: The First 5000 Days

Beeple

"The First 5000 Days" ist ein digitales Kunstwerk von Beeple, das 2021 für 69 Millionen Dollar verkauft wurde und damit einen Rekord für NFT-Kunstwerke setzte. Das Werk löste heftige Debatten über den Wert und die Legitimität von digitaler Kunst aus und wurde zum Katalysator für die öffentliche Diskussion über NFTs. Als eines der ersten Mainstream-Events im Kunstbereich prägte es die Wahrnehmung dieser neuen Technologie nachhaltig.

Everydays: The First 5000 Days

Erwähnungen (2)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:16:18
„Da gab es diesen großen Vorgang, dass ein Internetkünstler, der bisher mit seinen Internet-Kunstwerken kein Geld verdienen konnte, weil in der Kunst natürlich immer die Originalität, also die Einzigartigkeit prämiert wird. Bipol heißt der, dessen Kunstwerk wurde bei Christie's letzte Woche für sage und schreibe 69 Millionen Dollar, glaube ich, verkauft. Das ist ungefähr das dritteuerste Kunstwerk eines noch lebenden Künstlers, das je unter den Hammer kam.“

Ijoma Mangold erklärt das Phänomen der NFTs und nennt als prominentestes Beispiel die Versteigerung von Beeples digitalem Kunstwerk bei Christie's für 69 Millionen Dollar. Er nutzt es als Beleg dafür, dass durch die Blockchain-Technologie erstmals digitale Einzigartigkeit und damit ein völlig neuer Kunstmarkt entstanden ist.

Alles gesagt?
🗣 Christian Boros referenziert bei ⏱ 05:18:23
„Ich habe mit dem Google-Ex-Geschäftsführer, also wir haben schon ernsthaft mit einer coolen Crowd zusammengesessen. Und früh, sehr früh, nachdem eben dieser Beeple – Was hat er gebracht, dieses scheiß NFT? 40 Millionen?“

Christian Boros spricht über seine eigene NFT-Geschäftsidee und erwähnt den rekordverdächtigen NFT-Verkauf von Beeple als Auslöser der Debatte. Er kann sich zunächst nicht an den Namen erinnern und bezeichnet die Ästhetik als 'Terror'. Christoph Amend ergänzt, dass sich im Nachhinein herausstellte, dass Beeple das Werk möglicherweise selbst gekauft hat.

Ähnliche Medien

Das Abendmahl
Kunst 5× erwähnt

Das Abendmahl

Leonardo da Vinci

Leonardos berühmtes Gemälde des Abendmahls zeigt die letzte Mahlzeit Jesu mit seinen 12 Aposteln – eine Konstellation von 13 Personen, die zum hartnäckigen Aberglaube führte, dass 13 Menschen an einem Tisch Unglück bringt. Dieser Glaube an die Unglückszahl 13 reicht bis in die Gegenwart und inspirierte skurrile Lösungen wie die hölzerne Katze im Londoner Savoy Hotel, die als vierzehnter Gast platziert wurde, um die ungünstige Zahl zu vermeiden.

🛒 Amazon * 🔍 Google
Der Wanderer über dem Nebelmeer
Kunst 4× erwähnt

Der Wanderer über dem Nebelmeer

Caspar David Friedrich

Das Gemälde 'Der Wanderer über dem Nebelmeer' von Caspar David Friedrich wird in der Hamburger Kunsthalle in einer besonderen Inszenierung gezeigt, die seine emotionale Wirkung verstärkt. Friedrich schuf das Werk während der napoleonischen Kriege als persönliche Flucht nach innen. Das Bild dokumentiert die zeitlose Kraft von Kunst, Halt und Trost in Zeiten von Krise zu bieten.

🛒 Amazon * 🔍 Google
🎨
Kunst 3× erwähnt

David (Skulptur)

Michelangelo

Eine Schulleiterin in Florida verliert ihren Job, nachdem sie Schülern Michelangelos David ohne vorherige Elternbenachrichtigung gezeigt hatte. Die Skulptur wurde von konservativen Eltern als pornographisch kritisiert. Der Fall verdeutlicht den Konflikt zwischen künstlerischer Bildung und puritanischen Moralvorstellungen in den USA und wirft Fragen über die Zensur von Kunstwerken in Schulen auf.

🛒 Amazon * 🔍 Google
🎨
Kunst 3× erwähnt

Die Geburt der Venus (La nascita di Venere)

Sandro Botticelli

Sandro Botticellis Renaissance-Meisterwerk wird im Rahmen eines US-amerikanischen Schulskandals als nicht unterrichtstauglich eingestuft, weil es weibliche Nacktheit zeigt. Der Fall verdeutlicht die Absurdität, mit der klassische Kunstwerke in einigen US-Bundesstaaten zensiert werden. Das Gemälde steht exemplarisch für die Spannung zwischen künstlerischem Erbe und restriktiver Schulpolitik.

🛒 Amazon * 🔍 Google