Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes)
Als Evangelium (von griechisch-lateinisch euangelium) bezeichnet man außer der christlichen Glaubensbotschaft auch eine antike, frühchristliche Literaturgattung, die sich mit dem Leben, Tod und Auferstehung Jesu und dessen Bedeutung für die Christen auseinandersetzt. Mit den „Evangelien“ in diesem Sinne sind meistens Erzählungen der vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes im Neuen Testament der Bibel gemeint.
Erwähnungen (1)
„Naja, jedenfalls die Evangelien hatten keine Funktion, als historische Quellen wahrgenommen zu werden. Aber wir gehen mal davon aus, dass dieser Jesus von Nazareth einer von Hunderten, wenn nicht sogar noch mehr, Wanderprediger war.“
Die vier Evangelien werden ausführlich als Bekenntnisliteratur besprochen, nicht als Geschichtsbücher. Precht und Lanz diskutieren, wie die Evangelisten Pontius Pilatus bewusst milde darstellten und die Schuld an der Kreuzigung den Juden zuschrieben — als taktische Entscheidung, um im römischen Reich missionieren zu können.
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