Essay über Klimabewegung und Diversität
Jasmin Mbarek
Der Artikel untersucht, ob die Klimabewegung Fridays for Future elitär ist. Eine Studie zeigt, dass 70 Prozent der Aktivisten sich der Mittelschicht zugehörig fühlen und nur 17 Prozent einen Migrationshintergrund haben, während die Eltern meist Akademiker sind. Die Kritikerin Yasmine M'Barek wirft der Bewegung vor, ihre eigenen Privilegien nicht zu hinterfragen und durch Maßnahmen wie Flughafen-Blockaden überproportional arme Menschen mit Migrationshintergrund zu treffen, für die Flüge zu Familienangehörigen im Ausland lebenswichtig sind. Protestforscher Dieter Rucht sieht darin kein FFF-spezifisches Problem, sondern ein allgemeines Phänomen von Bewegungen, die aus akademischen Haushalten entstehen. Dennoch räumt er ein, dass FFF nicht repräsentativ für die Gesellschaft ist und strukturelle Barrieren für ärmere Menschen bestehen.
Erwähnungen (1)
„in dieser Woche hat die junge deutsche Journalistin, Publizistin Jasmin Mbarek auch ein Essay dazu geschrieben“
Maja verweist auf den Essay, der die mangelnde Diversität der Klimabewegung beschreibt – überwiegend weiß, akademisch, Mittelschicht
Ähnliche Medien
Essay über fehlende Repräsentanz in der Klimabewegung
Jasmin Mbarek
Jasmin Mbarek analysiert in ihrem Essay die Klimabewegung als Mittelschichtsbewegung, die große Bevölkerungsteile nicht erreicht. Mit Statistiken belegt sie die fehlende Repräsentanz: Bei Fridays for Future haben nur 17 Prozent Migrationshintergrund, 92 Prozent streben Abitur an. Das Essay regt zur Debatte über Privilegien und mangelnde Vielfalt im Klimaaktivismus an.
A Room of One's Own
Virginia Woolf
"But, you may say, we asked you to speak about women and fiction—what has that got to do with a room of one's own? I will try to explain." So begins what is widely regarded as the foundation text of feminist literary criticism, Virginia Woolf's A Room of One's Own. Probably Woolf's most readable and entertaining book, it was based on papers delivered at Newnham and Girton Colleges—the two women's colleges at Cambridge University.
Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation
Ernst-Wolfgang Böckenförde
Böckenfördes klassisches Werk zur Säkularisation des Staates analysiert die Paradoxie, dass der freiheitliche Rechtsstaat auf Werte angewiesen ist, die er selbst nicht erzwingen kann. Das berühmte Böckenförde-Diktum verdeutlicht, warum Demokratie auf kulturellen und moralischen Grundlagen beruht, die außerhalb ihrer eigenen institutionellen Reichweite liegen und daher besonders schutzbedürftig sind.