Essay über fehlende Repräsentanz in der Klimabewegung
Jasmin Mbarek
Jasmin Mbarek analysiert in ihrem Essay die Klimabewegung als Mittelschichtsbewegung, die große Bevölkerungsteile nicht erreicht. Mit Statistiken belegt sie die fehlende Repräsentanz: Bei Fridays for Future haben nur 17 Prozent Migrationshintergrund, 92 Prozent streben Abitur an. Das Essay regt zur Debatte über Privilegien und mangelnde Vielfalt im Klimaaktivismus an.
Erwähnungen (1)
„In dieser Woche hat die junge deutsche Journalistin, Publizistin Jasmin Mbarek auch ein Essay dazu geschrieben und ich habe mir den kurz mal hier nochmal geholt. Also vielleicht, ich lese mal nur ein paar Sätze vor. So sinngemäß sagt sie, der Klimaaktivismus hole große Teile der Bevölkerung nicht ab, immer noch nicht, denn es fehlt an fehlender Repräsentanz für alle Teile der Bevölkerung.“
Christoph Amend zitiert aus einem aktuellen Essay von Jasmin Mbarek, der die Klimabewegung als Mittelschichtsbewegung beschreibt. Er liest Statistiken vor: Nur 17 Prozent der Fridays-for-Future-Teilnehmer hätten Migrationshintergrund, 92 Prozent strebten Abitur an. Der Essay dient als Gesprächsimpuls für die Debatte über Privilegien in der Klimabewegung.
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