Essay über Alfred Herrhausen und die RAF
Carolin Emcke
Carolin Emcke, deren Patenonkel Alfred Herrhausen 1989 von der RAF ermordet wurde, hat ein Buch über dieses traumatische Ereignis geschrieben. Der preisgekrönte Essay verbindet ihre persönliche Geschichte mit einer politischen Forderung nach Amnestie für die Täter, um diese zum Reden zu bewegen. Der Text zeigt, wie persönliche Trauer und politisches Engagement ineinander greifen.
Erwähnungen (1)
„Du hast ja 2007, wenn ich mich richtig erinnere, dazu diesen sehr persönlichen und auch sehr politischen Essay im Zeitmagazin geschrieben, hast den Theodor-Wolff-Preis auch dafür bekommen. Und was ich damals schon so stark fand an dem Text, und da kommt jetzt die Verbindung zu dem Thema, worüber wir gerade gesprochen haben, war, du beschreibst dann die persönliche Situation, das, was du erlebt hast und stellst dir im Laufe des Textes eine politische Forderung auf.“
Christoph Amend spricht über Emckes Essay im Zeitmagazin von 2007, in dem sie den Mord an ihrem Patenonkel Alfred Herrhausen durch die RAF verarbeitet. Der Text verbindet persönliche Erfahrung mit einer politischen Forderung nach Amnestie, um die RAF-Täter zum Reden zu bringen. Der Essay wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
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