Es reitet der Tod
Wilhelm Petersen
Es reitet der Tod ist ein Gemälde des SS-Malers Wilhelm Petersen, das die dunkelste Periode der deutschen Geschichte widerspiegelt. Das Werk hing im Arbeitszimmer eines hochrangigen SS-Mitglieds auf Sylt und wurde zum Zeugnis der künstlerischen Verherrlichung durch das Naziregime. Für die Familiengeschichte des Eurotrash-Erzählers steht das Bild stellvertretend für die tiefe Verstrickung der eigenen Familie in die NS-Ideologie. Das Gemälde dokumentiert die kunsthistorische und ethische Dimension einer belasteten Vergangenheit.
Erwähnungen (1)
„Ein SS-Maler, Petersen, Wilhelm Petersen, ein Gemälde von dem in seinem Arbeitszimmer in Kampen auf Sylt hängen hatte, das hieß Es reitet der Tod.“
Mangold beschreibt die Familiengeschichte des Eurotrash-Erzählers: Der Großvater mütterlicherseits war in der SS und hatte ein Gemälde des SS-Malers Wilhelm Petersen in seinem Arbeitszimmer hängen. Das Bild symbolisiert die NS-Verstrickung der Familie.
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