Es ist alles eitel
Andreas Gryphius
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Lyrik des Barock, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Gedichtinterpretation des Sonetts „Es ist alles Eitel“ von Andreas Gryphius. Dieses Sonett ist ein typisches Gedicht aus der Zeit des Barock.
Erwähnungen (1)
„Ich wollte noch sozusagen als einen Nachfolger des Kohelet, wollte ich den Andreas Gryphius dir vorlesen, ein Gedicht von dem, wo er praktisch auch diese Lebensweisheit aufnimmt und zwar mitten im 30-jährigen Krieg geschrieben. Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.“
Johanna Haberer liest das berühmte Barockgedicht von Andreas Gryphius als direkten Nachfolger der Kohelet-Weisheit vor. Das Gedicht, mitten im Dreißigjährigen Krieg entstanden, greift das Vanitas-Motiv auf – die Nichtigkeit alles Irdischen – und zeigt, wie die biblische Weisheit in der europäischen Literatur weiterlebt.
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