Erster Korintherbrief (1. Korinther 13)
Paulus von Tarsus
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Erwähnungen (3)
„Ich habe jetzt mal geguckt bei Paulus, bei den sogenannten Tugend- und Lasterkatalogen, die wir da haben. Wir haben im Neuen Testament Kataloge, was man tun soll und was man nicht tun soll. Und da kommt dann ein Lasterkatalog. Es steht im ersten Korintherbrief, im sechsten Kapitel.“
Als Schlusswort der Folge wählt Johanna Haberer eine Passage aus dem ersten Korintherbrief (Kapitel 6), in der Paulus einen Lasterkatalog aufzählt. Sie stellt damit einen Bezug zwischen den alttestamentlichen Vergehen der Susanna-Geschichte und den neutestamentlichen Moralvorstellungen her.
„Ich bin ein Anhänger des Korintherbriefes. Da heißt es, wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre doch alles nur ein klingendes Erz oder eine tönende Schelle.“
Schulz von Thun hält ein Plädoyer für die Selbstklärung vor dem Kommunikationstraining. Er zitiert die berühmte Passage aus dem Ersten Korintherbrief (Kapitel 13) und überträgt sie ins Heute: Rhetorisches Training ohne Selbstkenntnis, Empathie und Situationsgespür sei nur Kosmetik ohne echte menschliche Verbindung.
„Und in Korinth, der Hauptstadt der römischen Provinz Achaia, mit ihrer gemischten Bevölkerung und ihrem schlechten Ruf. Dort lässt er sich erstmal nieder und an die Korinther wird er später den schönsten Brief schreiben, den wir alle kennen. Also das ist ja ein weltberühmter Brief, den er an die Korinther geschrieben hat. Vor allem der erste Korinther 13, den wir uns später anhören werden.“
Der Erste Korintherbrief, insbesondere Kapitel 13 (das 'Hohelied der Liebe'), ist das zentrale Bibelstück dieser Episode. Die Schwestern lesen die berühmte Passage vor und ordnen sie in den Kontext der zerstrittenen korinthischen Gemeinde ein — Paulus schreibt seinen schönsten Text ausgerechnet an seine schwierigste Gemeinde.
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