Endspiel
Samuel Beckett
Becketts "Endspiel" ist ein absurdistisches Drama über zwei Figuren in einem verschlossenen Raum, die sich wiederholende, sinnlose Gespräche führen. Das Theaterstück thematisiert die existenzielle Absurdität und Wiederholung menschlicher Kommunikation. Precht nutzt das Motiv, um die Sinnlosigkeit sich wiederholender Gedankenmuster zu illustrieren und damit fundamentale philosophische Fragen zu stellen.
Erwähnungen (2)
„Freilich Beckett, der immer gesagt hat, immer dieselben Fragen, dieselben Antworten.“
Richard David Precht zitiert zu Beginn des Gesprächs Samuel Beckett und dessen berühmtes Motiv der ewigen Wiederholung gleicher Fragen und Antworten aus dem Theaterstück 'Endspiel' (Endgame), als Markus Lanz ihn fragt, wo er sich gerade befindet.
„Also wie so Becketsche Figuren, die in Mülltonnen stecken. Da hat man Mitleid, aber dieses Mitleid wird nie sozusagen direkt erzeugt.“
Iris Radisch vergleicht die gefangenen, erbarmungswürdigen Figuren in George Saunders' Dystopien mit Becketts Figuren aus Endspiel (Nagg und Nell in ihren Mülltonnen). Der Vergleich dient dazu, die radikale Ausweglosigkeit bei Saunders zu unterstreichen.
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