Buch

Ein Zimmer für sich allein (A Room of One's Own)

Virginia Woolf

Um schöpferisch tätig sein zu können, braucht es Freiraum zur Entfaltung, Spielraum für Gedanken und ganz simpel einen Rückzugsraum: ein Zimmer für sich allein. Außerdem Geld. Jahrhundertelang hatten Frauen nichts von alldem. Aus dieser Feststellung entwickelt Virginia Woolf in den 1920er-Jahren bahnbrechende Gedanken zur Poetik wie zum Geschlechterverhältnis.

Ein Zimmer für sich allein (A Room of One's Own)

Erwähnungen (2)

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🗣 Alexander Cammann referenziert bei ⏱ 00:07:08
„Und er bezieht sich da auch auf Virginia Woolf, die in ihrem schönen Buch Ein Zimmer für sich allein eben auch wirklich in Zahlen genannt hat. Wie viel braucht eine Frau, um freischreiben zu können? Wie viel braucht sie im Monat, um unabhängig zu sein?“

Alexander Cammann erklärt, dass Édouard Louis sich in 'Monique bricht aus' auf Virginia Woolfs Essay bezieht, in dem sie konkret beziffert, wie viel Geld eine Frau braucht, um schriftstellerisch unabhängig zu sein. Die Parallele unterstreicht den materialistischen Freiheitsbegriff, der im Gespräch diskutiert wird.

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🗣 Iris Radisch referenziert bei ⏱ 00:39:56
„Und wir kennen ja dann auch dieses wunderbare Buch von Virginia Woolf über ihre Künstlerschaft und dass eben Frauen diesen Raum für sich selbst brauchen. Das ist ja sowohl der konkrete Raum, den man als Schriftstellerin braucht, wo man seine Ruhe hat, aber natürlich auch der Raum, in dem man sich jenseits dieser Geschlechterzuschreibung entfalten kann.“

Iris Radisch verknüpft die Figur der Malerin Lily Briscoe aus 'Zum Leuchtturm' mit Woolfs feministischem Essay. Die Künstlerin im Roman, die sich gegen Geschlechterrollenzuschreibungen behauptet, wird als Vorläuferin der These gelesen, dass Frauen einen eigenen Raum – konkret und metaphorisch – brauchen, um sich künstlerisch entfalten zu können.

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