Du contrat social (Der Gesellschaftsvertrag)
Jean-Jacques Rousseau
*The Social Contract*, originally published as *On the Social Contract; or, Principles of Political Right* (French: *Du contrat social; ou, Principes du droit politique*), is a 1762 French-language book by the Genevan philosopher Jean-Jacques Rousseau. The book theorizes about the best way to establish a political community in the face of the problems of commercial society, which Rousseau had already identified in his *Discourse on Inequality* (1755). *The Social Contract* helped inspire poli...
Erwähnungen (4)
„Also gucken Sie sich, bei Rousseau fängt es ja eigentlich an, bei Jean-Jacques meine ich, Rousseau fängt es ja eigentlich an, alle Menschen sind gleich geboren.“
Im Gespräch über Feminismus und Gleichberechtigung verweist Wickert auf Rousseaus Grundgedanken der Gleichheit aller Menschen. Er ordnet seine eigene Haltung zur Gleichberechtigung ideengeschichtlich ein.
„Jean-Jacques Rousseau wird einmal später schreiben, ja, wir verdanken ihm sehr viel, denn er hat uns erzählt, wie Politik wirklich ist.“
Münkler zitiert Rousseaus berühmte Verteidigung Machiavellis aus dem Gesellschaftsvertrag (Buch III, Kap. 6), wo Rousseau argumentiert, Machiavelli habe unter dem Vorwand der Fürstenberatung in Wahrheit das Volk aufgeklärt, wie Politik wirklich funktioniert.
„Jean-Jacques Rousseau und der französische Gesellschaftsvertrag, der Gesellschaftsvertrag. Der hat so quasi Gesellschaftstheorien daraus abgeleitet, wie der Mensch im gedachten Naturzustand ist, also sozusagen die Idee zu gucken, wie sind denn Menschen an sich und da hat er gerne auf Kinder geguckt.“
Im Gespräch über das Unterscheiden von Richtig und Falsch bei Kindern kommt die Rede auf Rousseau. Juli Zeh erklärt, dass Rousseau aus der Beobachtung von Kindern als vergleichsweise kulturell ungeformten Wesen Gesellschaftstheorien ableitete und daraus schloss, wie Gesellschaft strukturiert sein müsste. Die Sprecher ordnen ihn zeitlich kurz vor der Französischen Revolution ein und betonen seinen revolutionären Einfluss auf Erziehungstheorien.
„Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau sagte einst, der Mensch ist frei geboren, doch überall liegt er in Ketten. Damit meinte er, dass die Menschen sich ihre sozialen Gefängnisse selbst bauen.“
Im vorgelesenen Kommentar von Marleen Schulz wird Rousseaus berühmter Eröffnungssatz aus dem Gesellschaftsvertrag zitiert, um die Selbstverstrickung von Lauren Sanchez zu illustrieren. Trotz all ihres Reichtums baue sie sich ein eigenes soziales Gefängnis aus Sichtbarkeit und Selbstkontrolle.
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