Theater

Drei Schwestern

Anton Tschechow

Tschechows Theaterstück über drei Schwestern, die vom Land nach Moskau streben, dient als Gegenbeispiel zur modernen Sehnsucht nach Natur und Landleben. Das Stück illustriert die universelle menschliche Struktur der Sehnsucht: Man sehnt sich immer danach, wo man nicht ist. Ein zeitloser Spiegel unserer ständigen Suche nach dem vermeintlich besseren Leben anderswo.

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Erwähnungen (1)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:41:00
„Nach Moskau, nach Moskau, so enden doch Tschechos drei Schwestern. Die leben da auf dem schönen Landhaus in der Idylle, aber glauben natürlich umgekehrt wie wir aus der Persi, wir sehen uns immer nach dem Land. Aber die sitzen halt wirklich auf dem Land und sehen sich immer nach Moskau, weil sie glauben, da ist das aufregende Leben.“

Mangold greift Tschechows Theaterstück als Gegenbeispiel zur modernen Cabin-Porn-Sehnsucht auf: Während wir uns in die Natur sehnen, sehnen sich die drei Schwestern vom Land nach der Großstadt Moskau. Das illustriert die universelle Struktur der Sehnsucht – man will immer dorthin, wo man gerade nicht ist.

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