Dornröschen
Brüder Grimm
Enraged at not being invited to the princess's christening, a wicked fairy casts a spell that dooms the princess to sleep for one hundred years.
Erwähnungen (5)
„Das Märchen Dornröschen fängt ganz interessant an. Und zwar, wir erinnern uns vielleicht daran, Dornröschen wird verwünscht von einer, heute sagen wir immer bösen Fee“
Das Original-Märchen wird mit der Disney-Adaptation verglichen, um zu zeigen, wie Disney eine Gut-Böse-Metaphysik erfindet, die im Märchen nicht angelegt ist
„wo sie über so deutsche Mythen spricht, Don Röschen oder Barbarossa, der im Schlaf liegt und aufgewacht werden soll“
Das Märchen wird als Beispiel für deutsche Schlaf-Mythen im Kontext von Enzensbergers Buch erwähnt
„Sie sagt, es gibt eine frühe Vorform des Dornröschen-Märchens, was wir ja alle kennen. Dornröschen schläft 100 Jahre im Rosenschloss und der Prinz kommt und weckt sie mit seinem Kuss. Aber es gibt eine alte Vorform, eine italienische Geschichte aus dem 17. Jahrhundert, da gibt es eine schlafende Prinzessin, die von einem vorüberreitenden König nicht wachgeküsst, sondern vergewaltigt und geschwängert wird.“
Radisch referiert eine Passage aus Enzensbergers Schlaf-Buch, in der eine düstere italienische Vorform des Dornröschen-Märchens aus dem 17. Jahrhundert beschrieben wird. Diese Vorform dient als Brücke zum Klassiker-Teil der Episode, der Marquise von O. von Kleist, wo ebenfalls eine Frau im Zustand der Ohnmacht Opfer wird.
„Die mussten zum Beispiel sagen, ach, hätten wir doch ein Kind. Ach, hätten wir doch ein Kind. Das sagt wer? Welches Königspaar sagt das? Dornröschen.“
Doris Dörrie erzählt von ihrer Kindheit, als sie Märchen als Theaterstücke mit ihren kleinen Zwillingsschwestern aufführte. Dornröschen dient als konkretes Beispiel für die Stücke, die sie inszenierte – inklusive des Regie-Tricks, die Schwestern vor der Aufführung zu ohrfeigen, damit sie echte Tränen für die Szene des Königspaars hatten.
„Das war so eine Sammlung. Ich weiß, da war Schneewittchen drauf und Dornröschen und Aschenputtel weiß ich was drauf.“
Cornelia Funke erinnert sich an eine Langspielplatte mit Märchensammlungen aus ihrer Kindheit, auf der unter anderem Dornröschen zu hören war.
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