Doktrin
Heinrich Heine
Heines klassisches Gedicht „Doktrin" verbindet Mut mit künstlerischem Aktivismus. Das Werk nutzt das Bild des Trommlers, der die Masse aufwecken soll, um die transformative Kraft von Literatur und Kultur zu illustrieren. Trotz seines Alters spricht das Gedicht zeitlose Wahrheiten über die Notwendigkeit künstlerischen Widerstands gegen gesellschaftliche Lethargie an.
Erwähnungen (1)
„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht und küsse die Marketenderin. Das ist die ganze Wissenschaft. Das ist der Bücher tiefster Sinn. Trommle die Leute aus dem Schlaf. Trommle Reveille mit Jugendkraft. Marschiere Trommelt immer voran. Das ist die ganze Wissenschaft. Das ist die hegelische Philosophie. Das ist der Bücher tiefster Sinn. Ich habe sie begriffen, weil ich gescheit und weil ich ein guter Tambour bin.“
Böhmermann beendet die Sendung mit dem Vortrag von Heinrich Heines Gedicht 'Doktrin'. Er erzählt, dass er es erst vor zwei Wochen entdeckt hat und es trotz seines Alters von mehreren Jahrhunderten immer noch schön und relevant findet. Es geht ihm um das Thema Mut. Das Gedicht ist Teil seiner Idee, dass in der Redaktionskonferenz alle ein Gedicht vortragen sollen.
Ähnliche Medien
Deutschland. Ein Wintermärchen
Heinrich Heine
Deutschland, ein Wintermärchen ist eines der bedeutendsten Werke von Heinrich Heine.
Reisebilder – Die Reise von München nach Genua
Heinrich Heine
Heinrich Heine: Reise von München nach Genua Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2014, 3. Auflage Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck: Hamburg (Hoffmann und Campe) 1830. Zuvor auszugsweise gedruckt in: Morgenblatt für gebildete Stände (Stuttgart), Dezember 1828. Textgrundlage ist die Ausgabe: Heinrich Heine: Werke und Briefe in zehn Bänden. Herausgegeben von Hans Kaufmann, 2.
Leise zieht durch mein Gemüt
Heinrich Heine
Frühlingslied, WAB 68, ist ein Lied von Anton Bruckner aus dem Jahr 1851 für den Namenstag von Aloisia Bogner.
Belsazar (Ballade)
Heinrich Heine · 1827
Heines Ballade „Belsazar" greift das biblische Menetekel-Motiv aus dem Buch Daniel auf und erzählt von dem babylonischen König Belsazar, Sohn des Nebukadnezar, der Babel beherrschte. Die Ballade ist bedeutsam, da Heine bewusst den Inhalt der Flammenschrift offenlässt und damit die Deutung dem Leser überlässt. Sie verbindet klassische Balladen-Tradition mit theologischen Fragen und zeigt Heines künstlerische Subtilität in der Verwendung biblischer Stoffe.