Dissertation über kollektive Identitäten
Carolin Emcke
Im sogenannten "Kampf um Anerkennung" berufen sich aggressive Nationalismen heutzutage ebenso auf eine "kollektive Identität" wie soziale Bewegungen. Der politischen Philosophie geht es dagegen meist um normative Fragen von Integration und Toleranz, ohne Analyse der zugrundeliegenden Konzepte von kollektiver Identität. Carolin Emcke untersucht unterschiedliche Modelle der Entstehung kollektiver Identitäten und entwickelt eine systematisierte Typologie.
Erwähnungen (1)
„Caroline Emke hat ja promoviert über kollektive Identitäten. Ich finde das zum Beispiel auch ein sehr interessantes Thema, vielleicht aus einer anderen Perspektive. Also eher, weil ich denke auch so, die ganze Diskussion und diese ganze Streitereien um Identitätspolitik und was das jetzt.“
Alice Hasters erwähnt Carolin Emckes Dissertation als thematische Inspiration für ihr nächstes Buchprojekt. Sie möchte sich weniger auf den Rassismusweg konzentrieren und stattdessen den Identitätenweg einschlagen — also Identitätspolitik aus einer anderen, persönlicheren Perspektive betrachten.
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