Buch

Die Wohlgesinnten (Les Bienveillantes)

Jonathan Littell

Jonathan Littells Roman „Die Wohlgesinnten" erzählt aus der Perspektive eines fiktiven SS-Offiziers und untersucht die inneren Strukturen und Widersprüche der Wehrmacht während des Nationalsozialismus. Das Buch wurde kontrovers diskutiert, unter anderem weil Littell als französischer Autor über die deutsche Geschichte schreibt. Der Roman gilt als bedeutendes literarisches Werk, das die Komplexität dieser historischen Epoche tiefgreifender zu erfassen vermag als dokumentarische Darstellungen.

Die Wohlgesinnten (Les Bienveillantes)

Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Daniel Cohn-Bendit empfiehlt aktiv bei ⏱ 07:05:48
„Die hat ein tolles Kamu-Buch geschrieben, hat aber den Littel, die wohlmeinigen, die wohlgesinnten, Jonathan Littel, ein bisschen verrissen. Und ich habe den Eindruck, sie hat das verrissen, wo sie gemeint hat, es kann doch nicht sein, dass ein Franzose uns Deutschen erzählt, was der Nationalsozialismus war.“

Cohn-Bendit kritisiert Iris Radischs Verriss von Littells Roman und vermutet, sie habe das Buch abgelehnt, weil ein Franzose über den Nationalsozialismus schrieb. Er verteidigt das Werk leidenschaftlich: Es zeige die Komplexität der Wehrmacht-Strukturen und erfülle damit genau den Sinn von Literatur – Realität besser verständlich zu machen als ein Dokumentarfilm.

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Artikel behandelt den Konflikt um Jonathan Littells Roman „Die Wohlgesinnten", einen kontroversen 900-Seiten-Epos über den Nationalsozialismus, geschrieben von einem französischen Autor. Iris Radisch hat das Werk in ihrem Verriss kritisiert, während Cohn-Bendit dies als kulturelle Abwehr deutet und hinterfragt, ob die Kritik unbewusst von Vorurteilen gegenüber nicht-deutschsprachigen Perspektiven auf den Holocaust geprägt ist. Der Artikel dokumentiert diese literarische und politische Debatte über Autorität und nationale Deutungshoheit beim Thema Nationalsozialismus.

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