Die Vision des Papstes
Edmund Schlink
Ein Papst meint es ernst mit der Ökumene. Als er im Sinne des Konzils mutige Schritte hin zur Einheit der Christen unternimmt, gerät er in die Fänge der Intrigen und wird um ein Haar zum "Papa haereticus" erklärt ... Der reformierte Theologe Edmund Schlink nahm als Beobachter am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Unter dem Eindruck des Konzils schrieb er diese atemberaubende Erzählung, die zunächst unter einem Pseudonym erschien.
Erwähnungen (2)
„Sein Vater hat einen hinreißenden, für mich tränenrührenden Roman über die Vision des Papstes geschrieben. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Der war Beobachter beim Zweiten Vatikanischen Konzil, wo die katholische Kirche plötzlich so einen Aufbruch gemacht hat.“
Johanna Haberer erwähnt den Roman von Bernhard Schlinks Vater Edmund Schlink, einem Heidelberger Theologen. Der Roman handelt von einem Papst, der in einem Fiebertraum den zerfetzten Christus am Kreuz sieht und daraufhin verkleidet verschiedene Konfessionen besucht, um die Einheit der Christen voranzutreiben. Haberer verbindet das Buch emotional mit der ökumenischen Hoffnung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
„Also der Vater von Bernhard Schlink ist ein eigentlich ziemlich bekannter und prominenter Neutestamentler in Heidelberg gewesen. Er erzählt die Geschichte von dem Papst, der überraschend gewählt wird, ein Bauersbub aus Italien. Das ist die Story, das ist seine Fiktion, ein Roman, der heißt die Vision des Papstes und die hat er unter einem Pseudonym geschrieben.“
Johanna Haberer erzählt begeistert von diesem Roman, in dem ein neu gewählter Papst nach einer Fiebervision den Vatikan verlässt, in Jerusalem bei allen Konfessionen zum Abendmahl geht und erkennt, dass es überall das Gleiche ist. Die Geschichte passt perfekt zum Thema der ökumenischen Abendmahlsgemeinschaft und stammt vom Vater des Bestsellerautors Bernhard Schlink, einem überzeugten Ökumeniker.
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