Die unwürdige Greisin
Bertolt Brecht
Bertolt Brechts Kurzgeschichte erzählt aus der Perspektive eines Enkels von seiner Großmutter, einer 72-Jährigen, die nach dem Tod ihres Mannes ein völlig neues und unkonventionelles Leben beginnt. Die Geschichte feiert die Möglichkeit zur persönlichen Befreiung und Veränderung im Alter und wirkt als mutmachende Gegenperspektive zu düstereren Darstellungen weiblicher Lebensgeschichten.
Erwähnungen (1)
„Die heißt Die unwürdige Greisin. Ich finde die ja ganz toll. Die ist wirklich interessant. Da geht es um eine, ist aus der Perspektive eines Enkels geschrieben. Der beschreibt, was mit seiner Großmutter passiert, als ihr Mann, der Großvater, eben stirbt.“
Die Kurzgeschichte von Brecht wird als zweiter Haupttext der Episode ausführlich besprochen. Soboczynski und Radisch diskutieren die Geschichte einer 72-jährigen Frau, die nach dem Tod ihres Mannes ein völlig neues, unkonventionelles Leben beginnt – Brecht feiert darin die Möglichkeit zur Veränderung und Befreiung. Die Geschichte wird als mutmachendes Gegenstück zum zuvor besprochenen, tristeren Text von Katja Lange-Müller gelesen.
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